DRGSystemDeutschland

K26.5Ulcus duodeni: Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Perforation

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA25
Ulkuskrankheit mit Perforation und/ oder Blutung / Ösophagusatresie / -stenose, andere angeborene gastrointestinale Anomalien (> 5 Jahre)Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124
Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2129 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 66, der Frauen ab etwa 75 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre000
5 bis unter 10 Jahre1010,16 %
10 bis unter 15 Jahre000
15 bis unter 18 Jahre0007,5
18 bis unter 20 Jahre000
20 bis unter 25 Jahre2200,32 %10,5
25 bis unter 30 Jahre9631,4 %11,8
30 bis unter 35 Jahre6510,96 %6,3
35 bis unter 40 Jahre201733,2 %8,6
40 bis unter 45 Jahre201283,2 %10,3
45 bis unter 50 Jahre3219135,1 %14,3
50 bis unter 55 Jahre322575,1 %14,3
55 bis unter 60 Jahre5836229,3 %17,1
60 bis unter 65 Jahre68422611 %12,9
65 bis unter 70 Jahre70412911 %16,3
70 bis unter 75 Jahre78492912 %18,6
75 bis unter 80 Jahre5429258,6 %18,2
80 bis unter 85 Jahre84315313 %16,0
85 bis unter 90 Jahre6222409,9 %15,2
90 bis unter 95 Jahre218133,4 %13,9
ab 95 Jahren8261,3 %8,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 12,9 Tagen (60 bis unter 65 Jahre) und ⌀ 18,6 Tagen (70 bis unter 75 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

24.282 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (65 %)

  • Innere Medizin65 %15.762
  • Gastroenterologie17 %4.134
  • Chirurgie11 %2.597
  • Geriatrie2,2 %524
  • Intensivmedizin1,6 %377
  • Übrige 24 Abteilungen3,7 %888
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,1 %278
  • Sonstige Fachabteilung0,44 %108
  • Pädiatrie0,43 %104
  • Nephrologie0,42 %102
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,38 %92
  • Neurologie0,14 %34
  • Pneumologie0,13 %32
  • Unfallchirurgie0,11 %27
  • Urologie0,099 %24
  • Gefäßchirurgie0,074 %18
  • Orthopädie0,062 %15
  • Endokrinologie0,045 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,045 %11
  • Herzchirurgie0,033 %8
  • Kinderchirurgie0,025 %6
  • Neurochirurgie0,021 %5
  • Rheumatologie0,016 %4
  • Dermatologie0,008 %2
  • Strahlenheilkunde0,008 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,004 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,004 %1
  • Plastische Chirurgie0,004 %1
  • Thoraxchirurgie0,004 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K26.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Duodenalperforation
PrimärschlüsselPrimär†:K26.5
Duodenalulkus mit Perforation
PrimärschlüsselPrimär†:K26.5
Duodenumperforation
PrimärschlüsselPrimär†:K26.5
Perforiertes Duodenalulkus
PrimärschlüsselPrimär†:K26.5
Perforiertes Ulcus duodeni
PrimärschlüsselPrimär†:K26.5

Änderungen

2010Bestand
Ulcus duodeni: Chronisch oder nicht näher bezeichnet, mit Perforation

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte