K22.81 Ösophagusblutung

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAGastrointestinale Varizen und Ösophagusblutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage3 verbindliche Regeln · zuletzt 19.08.2020 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt für Aufnahmen ab 01.10.2020 · auch für Rechnungen, die am 19.08.2020 in MD-Prüfung waren

Stationäre Aufnahme wegen retrosternalem Brennen und rezidivierendem Brechreiz. Gastroskopisch Nachweis einer Hiatusgleithernie mit ausgeprägter Refluxösophagitis Stadium IV mit mehreren cardianahen Ulcera, jedoch ohne Blutungszeichen. Wie ist die Refluxösophagitis Stadium IV zu kodieren?

Wenn ein Patient zur Abklärung einer oberen gastrointestinalen (GI) Blutung aufgenommen wird und bei der Endoskopie ein Ulkus, Erosionen oder Varizen gefunden werden, wird die gefundene Erkrankung „mit einer Blutung” kodiert; ein akutes Ulcus ventriculi mit Blutung ist zum Beispi …

seit Jahrgang 2022

Entscheidung des Schlichtungsausschusses zu der KDE 513, veröffentlicht am 19.08.2020

▸ Für einen Fall prüfen: welche Regeln gelten am Aufnahmedatum?
Kodetext K22.81 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

3.069 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 62 % Innere Medizin’23

Die Statistik weist K22.81 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu K22.8 mit allen Subkodes.

Rang 843 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,017 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 69, der Frauen ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre199100,62 %6,2
5 bis unter 10 Jahre7610,23 %21,6
10 bis unter 15 Jahre9630,29 %1,8
15 bis unter 18 Jahre10460,33 %4,0
18 bis unter 20 Jahre100100,33 %2,4
20 bis unter 25 Jahre262060,85 %1,8
25 bis unter 30 Jahre4123181,3 %2,0
30 bis unter 35 Jahre6242202,0 %3,4
35 bis unter 40 Jahre7452222,4 %3,7
40 bis unter 45 Jahre7450242,4 %4,9
45 bis unter 50 Jahre8857312,9 %4,9
50 bis unter 55 Jahre173115585,6 %4,7
55 bis unter 60 Jahre223139847,3 %4,5
60 bis unter 65 Jahre32721211511 %6,1
65 bis unter 70 Jahre2731701038,9 %7,8
70 bis unter 75 Jahre31318512810 %5,9
75 bis unter 80 Jahre32819113711 %6,4
80 bis unter 85 Jahre45522523015 %6,9
85 bis unter 90 Jahre39116322813 %6,8
90 bis unter 95 Jahre12348754,0 %6,1
ab 95 Jahren4311321,4 %6,9

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,4 Tagen (30 bis unter 35 Jahre) und ⌀ 7,8 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

37.649 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (62 %)

  • Innere Medizin62 %23.309
  • Gastroenterologie24 %8.931
  • Chirurgie5,3 %1.989
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde3,4 %1.285
  • Pädiatrie1,6 %586
  • Übrige 24 Abteilungen4,1 %1.549
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,1 %411
  • Geriatrie0,59 %222
  • Intensivmedizin0,50 %188
  • Kardiologie0,45 %171
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,41 %153
  • Sonstige Fachabteilung0,38 %143
  • Pneumologie0,13 %48
  • Neurologie0,12 %47
  • Nephrologie0,096 %36
  • Strahlenheilkunde0,066 %25
  • Thoraxchirurgie0,037 %14
  • Unfallchirurgie0,035 %13
  • Endokrinologie0,032 %12
  • Rheumatologie0,029 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,027 %10
  • Gefäßchirurgie0,024 %9
  • Neurochirurgie0,019 %7
  • Orthopädie0,016 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,013 %5
  • Dermatologie0,011 %4
  • Herzchirurgie0,011 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %4
  • Urologie0,011 %4
  • Kinderkardiologie0,005 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Ösophagusblutung
Primärschlüssel
Ösophagushämorrhagie
Primärschlüssel
Speiseröhrenblutung
Primärschlüssel

Änderungen1

2019Neu
Ösophagusblutung
übergeleitet aus K22.88

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte