K22.5 Divertikel des Ösophagus, erworben

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige gastrointestinale Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Ösophagustasche, erworben

Exklusive:

Ösophagusdivertikel (angeboren) Q39.6

Diagnosehäufigkeit

2.228 Fälle · 59 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 62 % Innere Medizin’23

Rang 1045 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,013 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 75 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,045 %1,0
1 bis unter 5 Jahre3030,13 %1,3
5 bis unter 10 Jahre5230,22 %4,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1100,045 %71,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre9540,40 %8,2
40 bis unter 45 Jahre201280,90 %5,7
45 bis unter 50 Jahre3827111,7 %6,6
50 bis unter 55 Jahre5141102,3 %4,3
55 bis unter 60 Jahre12081395,4 %4,9
60 bis unter 65 Jahre186124628,3 %5,3
65 bis unter 70 Jahre2501589211 %5,6
70 bis unter 75 Jahre40626514118 %6,2
75 bis unter 80 Jahre37521815717 %5,5
80 bis unter 85 Jahre43225218019 %6,1
85 bis unter 90 Jahre22910412510 %6,9
90 bis unter 95 Jahre8731563,9 %7,6
ab 95 Jahren154110,67 %7,4

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,3 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 7,6 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

37.649 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (62 %)

  • Innere Medizin62 %23.309
  • Gastroenterologie24 %8.931
  • Chirurgie5,3 %1.989
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde3,4 %1.285
  • Pädiatrie1,6 %586
  • Übrige 24 Abteilungen4,1 %1.549
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,1 %411
  • Geriatrie0,59 %222
  • Intensivmedizin0,50 %188
  • Kardiologie0,45 %171
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,41 %153
  • Sonstige Fachabteilung0,38 %143
  • Pneumologie0,13 %48
  • Neurologie0,12 %47
  • Nephrologie0,096 %36
  • Strahlenheilkunde0,066 %25
  • Thoraxchirurgie0,037 %14
  • Unfallchirurgie0,035 %13
  • Endokrinologie0,032 %12
  • Rheumatologie0,029 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,027 %10
  • Gefäßchirurgie0,024 %9
  • Neurochirurgie0,019 %7
  • Orthopädie0,016 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,013 %5
  • Dermatologie0,011 %4
  • Herzchirurgie0,011 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %4
  • Urologie0,011 %4
  • Kinderkardiologie0,005 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis14

Epiphrenales Ösophagusdivertikel
Primärschlüssel
Erworbene pharyngoösophageale Divertikulitis
Primärschlüssel
Erworbene pharyngoösophageale Divertikulose
Primärschlüssel
Erworbene Taschenbildung des Ösophagus
Primärschlüssel
Erworbenes Ösophagusdivertikel
Primärschlüssel
Erworbenes pharyngoösophageales Divertikel
Primärschlüssel
Kardiadivertikel
Primärschlüssel
Pulsionsdivertikel der Speiseröhre
Primärschlüssel
Pulsionsdivertikel des Ösophagus
Primärschlüssel
Traktionsdivertikel der Speiseröhre
Primärschlüssel
Traktionsdivertikel des Ösophagus
Primärschlüssel
Zenker-Divertikel
Primärschlüssel
Zenker-Divertikel des Ösophagus
Primärschlüssel
Zenker-Ösophagusdivertikel
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Divertikel des Ösophagus, erworben

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte