K22.3 Perforation des Ösophagus

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAUlkuskrankheit mit Perforation und/ oder Blutung / Ösophagusatresie / -stenose, andere angeborene gastrointestinale Anomalien (> 5 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Ösophagusruptur

Exklusive:

Traumatische Perforation des (thorakalen) Ösophagus S27.83

Diagnosehäufigkeit

516 Fälle · 63 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 62 % Innere Medizin’22

Rang 2296 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 64, der Frauen ab etwa 74 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3210,58 %27,3
1 bis unter 5 Jahre7521,4 %17,4
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre2200,39 %23,0
20 bis unter 25 Jahre10641,9 %7,0
25 bis unter 30 Jahre4310,78 %31,0
30 bis unter 35 Jahre111012,1 %7,1
35 bis unter 40 Jahre14952,7 %13,0
40 bis unter 45 Jahre211384,1 %12,2
45 bis unter 50 Jahre141312,7 %39,6
50 bis unter 55 Jahre342596,6 %17,2
55 bis unter 60 Jahre423398,1 %21,2
60 bis unter 65 Jahre63491412 %15,4
65 bis unter 70 Jahre56391711 %18,1
70 bis unter 75 Jahre60322812 %16,7
75 bis unter 80 Jahre4928219,5 %23,0
80 bis unter 85 Jahre69323713 %19,2
85 bis unter 90 Jahre3113186,0 %14,3
90 bis unter 95 Jahre2411134,7 %7,7
ab 95 Jahren2020,39 %9,5

Behandelnde Fachabteilung

36.708 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (62 %)

  • Innere Medizin62 %22.830
  • Gastroenterologie23 %8.480
  • Chirurgie5,2 %1.899
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde3,9 %1.423
  • Pädiatrie1,4 %497
  • Übrige 24 Abteilungen4,3 %1.579
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,3 %465
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,51 %188
  • Geriatrie0,50 %185
  • Kardiologie0,50 %184
  • Intensivmedizin0,42 %155
  • Sonstige Fachabteilung0,32 %119
  • Pneumologie0,17 %62
  • Neurologie0,14 %52
  • Nephrologie0,11 %42
  • Endokrinologie0,068 %25
  • Rheumatologie0,046 %17
  • Strahlenheilkunde0,044 %16
  • Unfallchirurgie0,033 %12
  • Thoraxchirurgie0,027 %10
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,025 %9
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,025 %9
  • Orthopädie0,019 %7
  • Urologie0,019 %7
  • Gefäßchirurgie0,014 %5
  • Herzchirurgie0,011 %4
  • Kinderkardiologie0,005 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,005 %2
  • Augenheilkunde0,003 %1
  • Neurochirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Ösophagusperforation
Primärschlüssel
Ösophagusruptur
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Perforation des Ösophagus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte