DRGSystemDeutschland

K20.8Sonstige näher bezeichnete Ösophagitis

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Sonstige gastrointestinale ErkrankungenZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Abszess des Ösophagus

Erosion des Ösophagus

Ösophagitis durch chemische Substanzen

Diagnosehäufigkeit

Rang 1997 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 64, der Frauen ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,14 %4,0
1 bis unter 5 Jahre8351,1 %2,6
5 bis unter 10 Jahre15692,1 %4,6
10 bis unter 15 Jahre16882,3 %2,8
15 bis unter 18 Jahre16972,3 %2,2
18 bis unter 20 Jahre2110,28 %2,4
20 bis unter 25 Jahre181352,5 %2,5
25 bis unter 30 Jahre14862,0 %3,2
30 bis unter 35 Jahre191542,7 %3,9
35 bis unter 40 Jahre2716113,8 %2,9
40 bis unter 45 Jahre261973,7 %3,4
45 bis unter 50 Jahre2510153,5 %4,8
50 bis unter 55 Jahre3423114,8 %4,5
55 bis unter 60 Jahre4424206,2 %4,0
60 bis unter 65 Jahre6746219,5 %5,6
65 bis unter 70 Jahre6539269,2 %5,8
70 bis unter 75 Jahre6133288,6 %6,3
75 bis unter 80 Jahre6834349,6 %5,4
80 bis unter 85 Jahre94494513 %5,7
85 bis unter 90 Jahre6424409,1 %7,6
90 bis unter 95 Jahre188102,5 %5,9
ab 95 Jahren4130,57 %9,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,5 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 6,3 Tagen (70 bis unter 75 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung23

2.357 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (56 % und 18 %)

  • Innere Medizin56 %1.324
  • Pädiatrie18 %433
  • Gastroenterologie14 %327
  • Chirurgie2,9 %69
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde2,2 %51
  • Übrige 17 Abteilungen6,5 %153
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,0 %24
  • Kardiologie0,89 %21
  • Pneumologie0,81 %19
  • Strahlenheilkunde0,68 %16
  • Geriatrie0,59 %14
  • Sonstige Fachabteilung0,59 %14
  • Kinderchirurgie0,55 %13
  • Neurologie0,34 %8
  • Intensivmedizin0,21 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,17 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,17 %4
  • Endokrinologie0,13 %3
  • Nephrologie0,13 %3
  • Thoraxchirurgie0,085 %2
  • Herzchirurgie0,042 %1
  • Neonatologie0,042 %1
  • Urologie0,042 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K20.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Alkalische Ösophagitis
PrimärschlüsselPrimär†:K20.8
Erosion des Ösophagus
PrimärschlüsselPrimär†:K20.8
Ösophagitis durch Chemikalie
PrimärschlüsselPrimär†:K20.8
Ösophagusabszess
PrimärschlüsselPrimär†:K20.8
Ösophaguserosion
PrimärschlüsselPrimär†:K20.8
Ösophagusschleimhauterosion
PrimärschlüsselPrimär†:K20.8
Speiseröhrenabszess
PrimärschlüsselPrimär†:K20.8
Virusösophagitis
PrimärschlüsselPrimär†:K20.8

Änderungen1

2023Neu
Sonstige näher bezeichnete Ösophagitis
übergeleitet aus K20

Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte