K20.1 Radiogene Ösophagitis

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASonstige gastrointestinale Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2021 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über K20.-FoKA: Dissens

Stationäre Aufnahme wegen retrosternalem Brennen und rezidivierendem Brechreiz. Gastroskopisch Nachweis einer Hiatusgleithernie mit ausgeprägter Refluxösophagitis Stadium IV mit mehreren cardianahen Ulcera, jedoch ohne Blutungszeichen. Wie ist die Refluxösophagitis Stadium IV zu kodieren?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

188 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 56 % Innere Medizin’24

Rang 3346 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000–21,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000–2,0
25 bis unter 30 Jahre1010,53 %3,0
30 bis unter 35 Jahre1010,53 %3,0
35 bis unter 40 Jahre4042,1 %15,0
40 bis unter 45 Jahre3211,6 %6,6
45 bis unter 50 Jahre7343,7 %6,2
50 bis unter 55 Jahre5232,7 %6,3
55 bis unter 60 Jahre23131012 %4,9
60 bis unter 65 Jahre28151315 %5,1
65 bis unter 70 Jahre38241420 %6,0
70 bis unter 75 Jahre29161315 %5,3
75 bis unter 80 Jahre2215712 %9,6
80 bis unter 85 Jahre2014611 %7,3
85 bis unter 90 Jahre5322,7 %12,3
90 bis unter 95 Jahre2021,1 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.357 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (56 % und 18 %)

  • Innere Medizin56 %1.324
  • Pädiatrie18 %433
  • Gastroenterologie14 %327
  • Chirurgie2,9 %69
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde2,2 %51
  • Übrige 17 Abteilungen6,5 %153
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,0 %24
  • Kardiologie0,89 %21
  • Pneumologie0,81 %19
  • Strahlenheilkunde0,68 %16
  • Geriatrie0,59 %14
  • Sonstige Fachabteilung0,59 %14
  • Kinderchirurgie0,55 %13
  • Neurologie0,34 %8
  • Intensivmedizin0,21 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,17 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,17 %4
  • Endokrinologie0,13 %3
  • Nephrologie0,13 %3
  • Thoraxchirurgie0,085 %2
  • Herzchirurgie0,042 %1
  • Neonatologie0,042 %1
  • Urologie0,042 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K20.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Durch Strahleneinwirkung hervorgerufene Ösophagitis
Primärschlüssel
Radiogene Ösophagitis
Primärschlüssel

Änderungen1

2023Neu
Radiogene Ösophagitis
übergeleitet aus K20T66

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte