K14.6 Glossodynie

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADentofaziale Anomalien und Erkrankungen der Lippe, der Mundschleimhaut und der Zunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Zungenbrennen

Zungenschmerz

Diagnosehäufigkeit

55 Fälle · 67 % Frauen · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 83 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 4645 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 62 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2113,6 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1011,8 %1,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre3035,5 %1,3
35 bis unter 40 Jahre2113,6 %1,5
40 bis unter 45 Jahre3215,5 %2,0
45 bis unter 50 Jahre3035,5 %1,7
50 bis unter 55 Jahre4137,3 %5,5
55 bis unter 60 Jahre62411 %2,7
60 bis unter 65 Jahre82615 %4,9
65 bis unter 70 Jahre80815 %4,6
70 bis unter 75 Jahre5419,1 %6,4
75 bis unter 80 Jahre5329,1 %5,2
80 bis unter 85 Jahre3125,5 %6,0
85 bis unter 90 Jahre2113,6 %2,5
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

3.930 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (83 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde83 %3.260
  • Innere Medizin8,4 %329
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,7 %147
  • Intensivmedizin0,89 %35
  • Neurologie0,89 %35
  • Übrige 14 Abteilungen3,2 %124
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie0,84 %33
  • Gastroenterologie0,76 %30
  • Kardiologie0,59 %23
  • Dermatologie0,33 %13
  • Pneumologie0,18 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,13 %5
  • Geriatrie0,10 %4
  • Chirurgie0,051 %2
  • Unfallchirurgie0,051 %2
  • Augenheilkunde0,025 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,025 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,025 %1
  • Plastische Chirurgie0,025 %1
  • Rheumatologie0,025 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K14.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Burning-Mouth-Syndrom
353253Primärschlüssel
Glossalgie
Primärschlüssel
Glossodynie
Primärschlüssel
Glossopyrosis
Primärschlüssel
Zungenbrennen
Primärschlüssel
Zungenschmerzen
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

353253
Zungen- und SchleimhautbrennenBMS · Burning-Mouth-Syndrom · +3

Änderungen

2010Bestand
Glossodynie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte