K12.- Stomatitis und verwandte Krankheiten

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Cancrum oris A69.0

Cheilitis K13.0

Gingivostomatitis herpetica [Herpes simplex] B00.2

Noma A69.0

Stomatitis aphthosa herpetica B00.2

Stomatitis gangraenosa A69.0

Subkodes4

K12.0 Rezidivierende orale AphthenMorbi-RSA
K12.1 Sonstige Formen der StomatitisMorbi-RSA
K12.2- Phlegmone und Abszess des MundesAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
K12.3 Orale Mukositis (ulzerativ)Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

12.163 Fälle · 52 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 74 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter K12.-.

Rang 272 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,069 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 45, der Frauen ab etwa 50 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10957520,90 %2,8
1 bis unter 5 Jahre6413283135,3 %3,0
5 bis unter 10 Jahre6844262585,6 %2,6
10 bis unter 15 Jahre2831471362,3 %3,4
15 bis unter 18 Jahre216921241,8 %4,1
18 bis unter 20 Jahre193771161,6 %4,0
20 bis unter 25 Jahre7073793285,8 %4,1
25 bis unter 30 Jahre7504013496,2 %4,4
30 bis unter 35 Jahre7894773126,5 %4,5
35 bis unter 40 Jahre7023983045,8 %4,6
40 bis unter 45 Jahre7654423236,3 %4,8
45 bis unter 50 Jahre6403662745,3 %4,9
50 bis unter 55 Jahre8354413946,9 %4,9
55 bis unter 60 Jahre9375054327,7 %5,2
60 bis unter 65 Jahre8554673887,0 %5,5
65 bis unter 70 Jahre6883633255,7 %5,7
70 bis unter 75 Jahre6303273035,2 %6,2
75 bis unter 80 Jahre5042412634,1 %6,2
80 bis unter 85 Jahre6482663825,3 %6,1
85 bis unter 90 Jahre4141262883,4 %6,4
90 bis unter 95 Jahre141391021,2 %5,8
ab 95 Jahren325270,26 %5,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,6 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 6,4 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

12.163 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (74 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie74 %9.052
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde11 %1.369
  • Pädiatrie6,8 %824
  • Innere Medizin2,5 %301
  • Kinderchirurgie1,0 %125
  • Übrige 24 Abteilungen4,0 %492
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,59 %72
  • Chirurgie0,53 %64
  • Plastische Chirurgie0,52 %63
  • Dermatologie0,51 %62
  • Gastroenterologie0,36 %44
  • Intensivmedizin0,34 %41
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,19 %23
  • Unfallchirurgie0,15 %18
  • Neurologie0,12 %15
  • Kardiologie0,12 %14
  • Strahlenheilkunde0,12 %14
  • Nephrologie0,090 %11
  • Geriatrie0,074 %9
  • Pneumologie0,066 %8
  • Sonstige Fachabteilung0,066 %8
  • Rheumatologie0,058 %7
  • Kinderkardiologie0,049 %6
  • Urologie0,033 %4
  • Augenheilkunde0,025 %3
  • Neonatologie0,016 %2
  • Herzchirurgie0,008 %1
  • Neurochirurgie0,008 %1
  • Orthopädie0,008 %1
  • Thoraxchirurgie0,008 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Stomatitis und verwandte Krankheiten

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte