K12.3 Orale Mukositis (ulzerativ)

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAZahnkaries, Stomatitis und Erkrankungen der Pulpa und der Gingiva — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Mukositis (oral) (oropharyngeal): medikamenteninduziert

Mukositis (oral) (oropharyngeal): strahleninduziert

Mukositis (oral) (oropharyngeal): viral

Mukositis (oral) (oropharyngeal): o.n.A

Kodierhinweis:

Soll die äußere Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Exklusive:

Mukositis (ulzerativ) des Gastrointestinaltrakts (außer Mundhöhle und Oropharynx) K92.8

Diagnosehäufigkeit

370 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 74 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’22

Rang 2656 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 62, der Frauen ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,27 %1,0
1 bis unter 5 Jahre15964,1 %7,3
5 bis unter 10 Jahre6511,6 %5,0
10 bis unter 15 Jahre11653,0 %8,0
15 bis unter 18 Jahre5411,4 %5,0
18 bis unter 20 Jahre6331,6 %5,2
20 bis unter 25 Jahre9812,4 %3,9
25 bis unter 30 Jahre3120,81 %4,0
30 bis unter 35 Jahre9452,4 %5,1
35 bis unter 40 Jahre8622,2 %4,6
40 bis unter 45 Jahre12573,2 %5,1
45 bis unter 50 Jahre11743,0 %5,2
50 bis unter 55 Jahre231586,2 %7,0
55 bis unter 60 Jahre2717107,3 %8,2
60 bis unter 65 Jahre43251812 %7,3
65 bis unter 70 Jahre49272213 %6,8
70 bis unter 75 Jahre45232212 %6,1
75 bis unter 80 Jahre40182211 %9,4
80 bis unter 85 Jahre2610167,0 %6,6
85 bis unter 90 Jahre197125,1 %7,6
90 bis unter 95 Jahre2020,54 %10,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

11.444 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (74 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie74 %8.456
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde12 %1.353
  • Pädiatrie6,7 %770
  • Innere Medizin2,8 %316
  • Kinderchirurgie0,85 %97
  • Übrige 24 Abteilungen3,9 %452
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,64 %73
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,58 %66
  • Dermatologie0,56 %64
  • Gastroenterologie0,38 %43
  • Plastische Chirurgie0,38 %43
  • Intensivmedizin0,37 %42
  • Kardiologie0,17 %20
  • Strahlenheilkunde0,11 %13
  • Neurologie0,096 %11
  • Unfallchirurgie0,096 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,079 %9
  • Nephrologie0,079 %9
  • Sonstige Fachabteilung0,079 %9
  • Geriatrie0,070 %8
  • Pneumologie0,070 %8
  • Rheumatologie0,052 %6
  • Neurochirurgie0,044 %5
  • Orthopädie0,026 %3
  • Endokrinologie0,017 %2
  • Herzchirurgie0,017 %2
  • Kinderkardiologie0,017 %2
  • Augenheilkunde0,009 %1
  • Neonatologie0,009 %1
  • Urologie0,009 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K12.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Medikamenteninduzierte orale Mukositis
Primärschlüssel
Orale Mukositis
Primärschlüssel
Oropharyngeale Mukositis
Primärschlüssel
Strahleninduzierte orale Mukositis
Primärschlüssel
Ulzerative orale Mukositis
Primärschlüssel
Virale orale Mukositis
Primärschlüssel

Änderungen1

2011Titel geändert
Orale Mukositis (ulzerativ)
2010Bestand
Orale Mukositis

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte