K11.7 Störungen der Speichelsekretion

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAErkrankungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer und der Speicheldrüsen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Ptyalismus

Speichelmangel

Xerostomie

Exklusive:

Mundtrockenheit o.n.A. R68.2

Diagnosehäufigkeit

128 Fälle · 62 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 76 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 3762 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 62 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2021,6 %2,0
1 bis unter 5 Jahre9727,0 %1,3
5 bis unter 10 Jahre3212,3 %1,3
10 bis unter 15 Jahre5143,9 %5,2
15 bis unter 18 Jahre2021,6 %1,0
18 bis unter 20 Jahre1010,78 %1,0
20 bis unter 25 Jahre3122,3 %3,3
25 bis unter 30 Jahre3212,3 %1,7
30 bis unter 35 Jahre4223,1 %3,0
35 bis unter 40 Jahre2021,6 %2,0
40 bis unter 45 Jahre2021,6 %5,5
45 bis unter 50 Jahre6424,7 %2,7
50 bis unter 55 Jahre6244,7 %2,8
55 bis unter 60 Jahre12489,4 %1,7
60 bis unter 65 Jahre11568,6 %4,2
65 bis unter 70 Jahre179813 %3,6
70 bis unter 75 Jahre1321110 %2,1
75 bis unter 80 Jahre6154,7 %7,5
80 bis unter 85 Jahre135810 %9,2
85 bis unter 90 Jahre6154,7 %4,2
90 bis unter 95 Jahre2111,6 %6,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

9.100 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (76 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde76 %6.956
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie10 %952
  • Pädiatrie6,3 %574
  • Innere Medizin3,9 %357
  • Chirurgie0,43 %39
  • Übrige 21 Abteilungen2,4 %222
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie0,40 %36
  • Kardiologie0,31 %28
  • Neurologie0,27 %25
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,22 %20
  • Geriatrie0,18 %16
  • Kinderchirurgie0,18 %16
  • Intensivmedizin0,16 %15
  • Rheumatologie0,15 %14
  • Nephrologie0,12 %11
  • Pneumologie0,11 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,088 %8
  • Plastische Chirurgie0,077 %7
  • Neurochirurgie0,055 %5
  • Dermatologie0,022 %2
  • Neonatologie0,022 %2
  • Unfallchirurgie0,022 %2
  • Augenheilkunde0,011 %1
  • Endokrinologie0,011 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,011 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %1
  • Strahlenheilkunde0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K11.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis23

Aptyalismus
Primärschlüssel
Asialie
Primärschlüssel
Gesteigerte Salivation
Primärschlüssel
Gesteigerter Speichelfluss
Primärschlüssel
Hypersalivation
Primärschlüssel
Hypersekretion von Speichel
Primärschlüssel
Hypoptyalismus
Primärschlüssel
Hyposekretion der Speicheldrüse
Primärschlüssel
Hyposialie
Primärschlüssel
Mangel an Speicheldrüsensekretion
Primärschlüssel
Periodischer Ptyalismus
Primärschlüssel
Ptyalismus
Primärschlüssel
Sialopenie
Primärschlüssel
Sialorrhoe
Primärschlüssel
Sialose
Primärschlüssel
Speicheldrüsenhypersekretion
Primärschlüssel
▸ noch 7 Einträge
Speicheldrüsensekretionsstörung
Primärschlüssel
Speichelmangel
Primärschlüssel
Speichelsekretionsstörung
Primärschlüssel
Speichelstauung
Primärschlüssel
Übermäßige Salivation
Primärschlüssel
Xerostomie
Primärschlüssel
Tungland-Bellman-Syndrom
3225Zwei Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Störungen der Speichelsekretion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte