K10.3 Alveolitis der Kiefer

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAErkrankungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer und der Speicheldrüsen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Alveoläre Ostitis

Trockene Alveole [Dry socket]

Diagnosehäufigkeit

101 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 91 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’23

Rang 4042 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 65, der Frauen ab etwa 59 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2022,0 %3,5
5 bis unter 10 Jahre1100,99 %4,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1100,99 %4,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre5235,0 %2,0
25 bis unter 30 Jahre3033,0 %3,3
30 bis unter 35 Jahre2022,0 %2,5
35 bis unter 40 Jahre3303,0 %2,0
40 bis unter 45 Jahre8447,9 %2,0
45 bis unter 50 Jahre2022,0 %7,5
50 bis unter 55 Jahre115611 %3,0
55 bis unter 60 Jahre118311 %3,5
60 bis unter 65 Jahre7256,9 %4,4
65 bis unter 70 Jahre5145,0 %3,0
70 bis unter 75 Jahre8447,9 %3,3
75 bis unter 80 Jahre8627,9 %4,4
80 bis unter 85 Jahre119211 %2,4
85 bis unter 90 Jahre126612 %4,2
90 bis unter 95 Jahre1010,99 %3,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

8.967 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (91 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie91 %8.180
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde2,6 %235
  • Pädiatrie1,6 %140
  • Innere Medizin1,3 %115
  • Plastische Chirurgie0,88 %79
  • Übrige 21 Abteilungen2,4 %218
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,54 %48
  • Kinderchirurgie0,49 %44
  • Chirurgie0,28 %25
  • Kardiologie0,17 %15
  • Unfallchirurgie0,17 %15
  • Gastroenterologie0,16 %14
  • Intensivmedizin0,14 %13
  • Geriatrie0,11 %10
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,10 %9
  • Dermatologie0,067 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,045 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,033 %3
  • Nephrologie0,022 %2
  • Pneumologie0,022 %2
  • Strahlenheilkunde0,022 %2
  • Augenheilkunde0,011 %1
  • Kinderkardiologie0,011 %1
  • Neurochirurgie0,011 %1
  • Nuklearmedizin0,011 %1
  • Orthopädie0,011 %1
  • Thoraxchirurgie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K10.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis15

Alveoläre Gangrän
Primärschlüssel
Alveoläre Ostitis
Primärschlüssel
Alveoläre Periostitis
Primärschlüssel
Alveolitis sicca
Primärschlüssel
Alveolodentale Periostitis
Primärschlüssel
Apikale Ostitis
Primärschlüssel
Dry socket
Primärschlüssel
Eiterung des dentalen Periosts
Primärschlüssel
Entzündung der Zahnalveolen
Primärschlüssel
Granuloma apicale
Primärschlüssel
Kieferalveolitis
Primärschlüssel
Trockene Zahnalveole
Primärschlüssel
Trockenes Zahnfach
Primärschlüssel
Zahnfachentzündung
Primärschlüssel
Zahnfachinfektion
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Alveolitis der Kiefer

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte