K08.1 Zahnverlust durch Unfall, Extraktion oder lokalisierte parodontale Krankheit

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAErkrankungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer und der Speicheldrüsen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.

Diagnosehäufigkeit

214 Fälle · 59 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 92 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’23

Rang 3251 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre151057,0 %1,1
5 bis unter 10 Jahre8713,7 %1,1
10 bis unter 15 Jahre2200,93 %4,5
15 bis unter 18 Jahre8443,7 %1,4
18 bis unter 20 Jahre3031,4 %2,0
20 bis unter 25 Jahre3121,4 %1,0
25 bis unter 30 Jahre5232,3 %1,6
30 bis unter 35 Jahre3211,4 %1,7
35 bis unter 40 Jahre6422,8 %2,0
40 bis unter 45 Jahre7523,3 %1,0
45 bis unter 50 Jahre8443,7 %1,4
50 bis unter 55 Jahre7433,3 %2,4
55 bis unter 60 Jahre2314911 %1,9
60 bis unter 65 Jahre15877,0 %2,1
65 bis unter 70 Jahre8353,7 %1,1
70 bis unter 75 Jahre201559,3 %1,5
75 bis unter 80 Jahre2316711 %1,7
80 bis unter 85 Jahre37201717 %1,7
85 bis unter 90 Jahre9544,2 %1,9
90 bis unter 95 Jahre2110,93 %4,0
ab 95 Jahren2020,93 %1,0

Behandelnde Fachabteilung

5.214 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (92 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie92 %4.778
  • Pädiatrie3,0 %155
  • Plastische Chirurgie1,4 %74
  • Innere Medizin0,84 %44
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,73 %38
  • Übrige 20 Abteilungen2,4 %125
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,54 %28
  • Intensivmedizin0,46 %24
  • Kinderkardiologie0,42 %22
  • Chirurgie0,23 %12
  • Neurologie0,17 %9
  • Kardiologie0,12 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,077 %4
  • Pneumologie0,077 %4
  • Herzchirurgie0,038 %2
  • Nephrologie0,038 %2
  • Orthopädie0,038 %2
  • Unfallchirurgie0,038 %2
  • Dermatologie0,019 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,019 %1
  • Gastroenterologie0,019 %1
  • Geriatrie0,019 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,019 %1
  • Neurochirurgie0,019 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,019 %1
  • Urologie0,019 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K08.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Erworbene Anodontie
Primärschlüssel
Fehlende Zähne durch Extraktion
Primärschlüssel
Fehlende Zähne durch Parodontose
Primärschlüssel
Fehlende Zähne durch Unfall
Primärschlüssel
Zahnlosigkeit durch Extraktion
Primärschlüssel
Zahnlosigkeit durch lokale Parodontose
Primärschlüssel
Zahnlosigkeit durch Unfall
Primärschlüssel
Zahnverlust durch Unfall
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Zahnverlust durch Unfall, Extraktion oder lokalisierte parodontale Krankheit

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte