K07.5 Funktionelle dentofaziale Anomalien

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADentofaziale Anomalien und Erkrankungen der Lippe, der Mundschleimhaut und der Zunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Abnormer Kieferschluss

Fehlerhafte Okklusion durch: abnormen Schluckakt

Fehlerhafte Okklusion durch: Mundatmung

Fehlerhafte Okklusion durch: Zungen-, Lippen- oder Fingerlutschgewohnheiten

Exklusive:

Bruxismus F45.8

Zähneknirschen o.n.A. F45.8

Diagnosehäufigkeit

17 Fälle · 59 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 89 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’23

Rang 5775 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 29 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre21112 %5,5
20 bis unter 25 Jahre52329 %2,8
25 bis unter 30 Jahre21112 %2,5
30 bis unter 35 Jahre20212 %4,0
35 bis unter 40 Jahre1105,9 %3,0
40 bis unter 45 Jahre1015,9 %4,0
45 bis unter 50 Jahre1015,9 %1,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre21112 %3,5
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre1105,9 %4,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

9.933 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (89 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie89 %8.820
  • Chirurgie3,8 %377
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde3,0 %299
  • Plastische Chirurgie2,3 %228
  • Pädiatrie0,53 %53
  • Übrige 15 Abteilungen1,6 %156
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,50 %50
  • Unfallchirurgie0,27 %27
  • Innere Medizin0,20 %20
  • Kinderchirurgie0,20 %20
  • Intensivmedizin0,11 %11
  • Neurochirurgie0,070 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,050 %5
  • Kinderkardiologie0,040 %4
  • Orthopädie0,030 %3
  • Gastroenterologie0,020 %2
  • Kardiologie0,020 %2
  • Neonatologie0,020 %2
  • Dermatologie0,010 %1
  • Nephrologie0,010 %1
  • Pneumologie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K07.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Abnormer Kieferschluss
Primärschlüssel
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch abnormen Schluckakt
Primärschlüssel
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch Fingerlutschgewohnheiten
Primärschlüssel
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch Lippenlutschgewohnheiten
Primärschlüssel
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch Mundatmung
Primärschlüssel
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch orofaziale Dysfunktion
Primärschlüssel
Fehlerhafte Zahnreihenokklusion durch Zungenlutschgewohnheiten
Primärschlüssel
Fehlerhafter Biss durch abnormes Schlucken
Primärschlüssel
Fehlerhafter Biss durch Mundatmung
Primärschlüssel
Funktionelle dentofaziale Anomalie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Funktionelle dentofaziale Anomalien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte