K07.1 Anomalien des Kiefer-Schädelbasis-Verhältnisses

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADentofaziale Anomalien und Erkrankungen der Lippe, der Mundschleimhaut und der Zunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Asymmetrie des Kiefers

Prognathie (mandibulär) (maxillär)

Retrognathie (mandibulär) (maxillär)

Diagnosehäufigkeit

4.886 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 88 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’22

Rang 611 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,028 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 27 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr11830,23 %9,6
1 bis unter 5 Jahre3300,061 %13,7
5 bis unter 10 Jahre6240,12 %3,2
10 bis unter 15 Jahre196130,39 %1,9
15 bis unter 18 Jahre170571133,5 %3,1
18 bis unter 20 Jahre51023327710 %3,5
20 bis unter 25 Jahre1.26265460826 %3,5
25 bis unter 30 Jahre94639754919 %3,3
30 bis unter 35 Jahre69429440014 %3,2
35 bis unter 40 Jahre4811932889,8 %3,1
40 bis unter 45 Jahre3111112006,4 %3,4
45 bis unter 50 Jahre207811264,2 %3,1
50 bis unter 55 Jahre11542732,4 %3,1
55 bis unter 60 Jahre9135561,9 %3,1
60 bis unter 65 Jahre4020200,82 %3,2
65 bis unter 70 Jahre12570,25 %5,1
70 bis unter 75 Jahre5230,10 %3,0
75 bis unter 80 Jahre2200,041 %3,0
80 bis unter 85 Jahre1100,020 %15,0
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

9.700 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (88 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie88 %8.549
  • Chirurgie4,9 %472
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde2,6 %250
  • Plastische Chirurgie2,5 %245
  • Pädiatrie0,56 %54
  • Übrige 15 Abteilungen1,3 %130
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,40 %39
  • Innere Medizin0,26 %25
  • Kinderchirurgie0,16 %16
  • Unfallchirurgie0,13 %13
  • Neurochirurgie0,11 %11
  • Intensivmedizin0,062 %6
  • Sonstige Fachabteilung0,062 %6
  • Gastroenterologie0,031 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,021 %2
  • Kardiologie0,021 %2
  • Kinderkardiologie0,021 %2
  • Neonatologie0,021 %2
  • Geburtshilfe0,010 %1
  • Orthopädie0,010 %1
  • Rheumatologie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K07.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Anomalie der Kiefer-Schädel-Stellung
Primärschlüssel
Kieferasymmetrie
Primärschlüssel
Mandibuläre Prognathie
Primärschlüssel
Mandibuläre Retrognathie
Primärschlüssel
Maxilläre Prognathie
Primärschlüssel
Maxilläre Retrognathie
Primärschlüssel
Mikroretrognathie
Primärschlüssel
Progenie
Primärschlüssel
Prognathie
Primärschlüssel
Retrogenie
Primärschlüssel
Retrognathie
Primärschlüssel
Retromikrognathie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Anomalien des Kiefer-Schädelbasis-Verhältnisses

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte