K04.8 Radikuläre Zyste

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAZahnkaries, Stomatitis und Erkrankungen der Pulpa und der Gingiva — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Zyste: apikal (parodontal)

Zyste: periapikal

Zyste: residual, radikulär

Exklusive:

Laterale parodontale Zyste K09.0

Diagnosehäufigkeit

752 Fälle · 61 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 84 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’22

Rang 1917 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 54 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre5410,66 %1,8
10 bis unter 15 Jahre201282,7 %2,7
15 bis unter 18 Jahre181172,4 %1,9
18 bis unter 20 Jahre6330,80 %4,2
20 bis unter 25 Jahre231583,1 %2,8
25 bis unter 30 Jahre292183,9 %3,0
30 bis unter 35 Jahre413295,5 %3,6
35 bis unter 40 Jahre6238248,2 %2,9
40 bis unter 45 Jahre5632247,4 %2,7
45 bis unter 50 Jahre6848209,0 %3,0
50 bis unter 55 Jahre6641258,8 %2,9
55 bis unter 60 Jahre96593713 %3,1
60 bis unter 65 Jahre79433611 %3,4
65 bis unter 70 Jahre5734237,6 %3,4
70 bis unter 75 Jahre4321225,7 %3,6
75 bis unter 80 Jahre2917123,9 %2,6
80 bis unter 85 Jahre3723144,9 %3,8
85 bis unter 90 Jahre12661,6 %4,9
90 bis unter 95 Jahre5140,66 %2,6
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

4.975 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (84 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie84 %4.172
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde5,2 %257
  • Pädiatrie4,8 %241
  • Innere Medizin2,1 %105
  • Kinderchirurgie1,0 %50
  • Übrige 18 Abteilungen3,0 %150
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,58 %29
  • Plastische Chirurgie0,54 %27
  • Chirurgie0,48 %24
  • Kardiologie0,38 %19
  • Gastroenterologie0,36 %18
  • Intensivmedizin0,10 %5
  • Nephrologie0,10 %5
  • Kinderkardiologie0,080 %4
  • Pneumologie0,080 %4
  • Dermatologie0,060 %3
  • Herzchirurgie0,060 %3
  • Endokrinologie0,040 %2
  • Geriatrie0,040 %2
  • Augenheilkunde0,020 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,020 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,020 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,020 %1
  • Unfallchirurgie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu K04.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Apikale Zyste
Primärschlüssel
Dentogene Zyste
Primärschlüssel
Parodontale Zyste
Primärschlüssel
Periapikale Zyste
Primärschlüssel
Periodontale Zyste
Primärschlüssel
Radikuläre Zahnzyste
Primärschlüssel
Radikuläre Zyste des Oberkiefers
Primärschlüssel
Residuale radikuläre Zyste
Primärschlüssel
Residuale Zahnzyste
Primärschlüssel
Zahnwurzelzyste
Primärschlüssel
Zahnwurzelzyste im Oberkiefer
Primärschlüssel
Zahnwurzelzyste im Unterkiefer
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Radikuläre Zyste

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte