K00.- Störungen der Zahnentwicklung und des Zahndurchbruchs

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Retinierte und impaktierte Zähne K01.-

Subkodes10

K00.0 Anodontie1 – 124Morbi-RSA
K00.1 Hyperodontie1 – 124Morbi-RSA
K00.2 Abnormitäten in Größe und Form der Zähne1 – 124Morbi-RSA
K00.3 Schmelzflecken [Mottled teeth]1 – 124Morbi-RSA
K00.4 Störungen in der Zahnbildung1 – 124Morbi-RSA
K00.5 Hereditäre Störungen der Zahnstruktur, anderenorts nicht klassifiziert1 – 124Morbi-RSA
K00.6 Störungen des ZahndurchbruchsMorbi-RSA
K00.7 DentitionskrankheitMorbi-RSA
K00.8 Sonstige Störungen der Zahnentwicklung1 – 124Morbi-RSA
K00.9 Störung der Zahnentwicklung, nicht näher bezeichnet1 – 124Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

189 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 72 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter K00.-.

Rang 1150 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 14 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr8354,2 %2,0
1 bis unter 5 Jahre14777,4 %1,5
5 bis unter 10 Jahre41301122 %1,2
10 bis unter 15 Jahre41212022 %1,6
15 bis unter 18 Jahre14687,4 %1,4
18 bis unter 20 Jahre8534,2 %7,6
20 bis unter 25 Jahre186129,5 %2,8
25 bis unter 30 Jahre177109,0 %3,5
30 bis unter 35 Jahre7523,7 %2,6
35 bis unter 40 Jahre4222,1 %1,0
40 bis unter 45 Jahre1100,53 %1,0
45 bis unter 50 Jahre3121,6 %3,0
50 bis unter 55 Jahre1100,53 %1,7
55 bis unter 60 Jahre3301,6 %2,0
60 bis unter 65 Jahre3121,6 %2,3
65 bis unter 70 Jahre1010,53 %2,0
70 bis unter 75 Jahre4312,1 %1,0
75 bis unter 80 Jahre1010,53 %–
80 bis unter 85 Jahre000–1,8
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

151 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (72 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie72 %108
  • Pädiatrie15 %23
  • Kinderchirurgie6,6 %10
  • Kinderkardiologie2,6 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde2,0 %3
  • Übrige 2 Abteilungen2,0 %3
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,3 %2
  • Plastische Chirurgie0,66 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Störungen der Zahnentwicklung und des Zahndurchbruchs

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte