J98.9 Atemwegskrankheit, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Erkrankungen der Lunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Atemwegskrankheit (chronisch) o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

177 Fälle · 61 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 53 % Innere Medizin’22

Rang 3435 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5412,8 %2,8
1 bis unter 5 Jahre10555,6 %8,2
5 bis unter 10 Jahre4312,3 %1,3
10 bis unter 15 Jahre1100,56 %22,0
15 bis unter 18 Jahre2111,1 %1,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1100,56 %11,0
25 bis unter 30 Jahre4312,3 %18,8
30 bis unter 35 Jahre6333,4 %18,3
35 bis unter 40 Jahre2021,1 %8,5
40 bis unter 45 Jahre6423,4 %7,7
45 bis unter 50 Jahre6423,4 %4,5
50 bis unter 55 Jahre6423,4 %4,7
55 bis unter 60 Jahre2391413 %7,6
60 bis unter 65 Jahre2012811 %7,0
65 bis unter 70 Jahre2113812 %7,0
70 bis unter 75 Jahre1810810 %5,2
75 bis unter 80 Jahre161339,0 %8,4
80 bis unter 85 Jahre161339,0 %14,2
85 bis unter 90 Jahre8354,5 %15,1
90 bis unter 95 Jahre2201,1 %5,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

14.927 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pneumologie (53 % und 16 %)

  • Innere Medizin53 %7.851
  • Pneumologie16 %2.364
  • Pädiatrie6,3 %946
  • Chirurgie4,0 %601
  • Thoraxchirurgie4,0 %592
  • Übrige 27 Abteilungen17 %2.573
▸ Übrige einzeln
  • Lungen- und Bronchialheilkunde3,5 %526
  • Gastroenterologie3,5 %521
  • Kardiologie3,2 %478
  • Herzchirurgie1,3 %188
  • Nephrologie1,0 %152
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,87 %130
  • Geriatrie0,84 %125
  • Intensivmedizin0,73 %109
  • Neurologie0,60 %89
  • Sonstige Fachabteilung0,32 %48
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,24 %36
  • Kinderkardiologie0,24 %36
  • Unfallchirurgie0,18 %27
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,16 %24
  • Kinderchirurgie0,13 %19
  • Gefäßchirurgie0,094 %14
  • Rheumatologie0,067 %10
  • Neonatologie0,060 %9
  • Urologie0,054 %8
  • Strahlenheilkunde0,047 %7
  • Orthopädie0,040 %6
  • Dermatologie0,020 %3
  • Endokrinologie0,020 %3
  • Geburtshilfe0,013 %2
  • Neurochirurgie0,007 %1
  • Plastische Chirurgie0,007 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu J98.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis7

Atemwegskrankheit
Primärschlüssel
Chronische Atemwegskrankheit
Primärschlüssel
Krankheit der Atmungsorgane
Primärschlüssel
Respiratorische Affektion a.n.k.
Primärschlüssel
Respiratorische Komplikation
Primärschlüssel
Störung der Atmungsorgane
Primärschlüssel
Arthritis bei respiratorischer Affektion a.n.k.
Kreuz / Stern

Änderungen

2010Bestand
Atemwegskrankheit, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte