J96.90 Respiratorische Insuffizienz, nicht näher bezeichnet: Typ I [hypoxisch]

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAChronische und n.n.bez. respiratorische Insuffizienz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 weitere Quelle · zuletzt 12.12.2023 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt für Aufnahmen ab 01.12.2020 · auch für Rechnungen, die am 15.10.2020 in MD-Prüfung warengilt über J96.-

Wann ist respiratorische Insuffizienz zu kodieren?

seit Jahrgang 2022gilt über J96.-

Entscheidung des Schlichtungsausschusses zu der KDE 37, veröffentlicht am 15.10.2020

BSGBSG, Urteil vom 12.12.2023: kurze Zahlungsfristen für die Begleichung der Krankenhausrechnung – Auslegung im Einklang mit höherrangigem Recht – keine Verurteilung der K …12.12.2023
gilt über J96.-

1. Liegt eine Voraussetzung eines Diagnosekodes des systematischen Verzeichnisses des ICD-10-GM eindeutig nicht vor, kann dieser selbst dann nicht kodiert werden, wenn sowohl das alphabetische Verzeichnis als auch das Exklusivum eines anderen Kodes für eine bestimmte Erkrankung hierauf verweisen. 2. Eine landesvertragliche Regelung zur Vereinbarung kurzer Zahlungsfristen für die Begleichung der Krankenhausrechnung kann im Einklang mit höherrangigem Recht so ausgelegt werden, dass die Krankenkasse hieraus nicht zur Zahlung der Vergütung zu verurteilen ist, wenn sie im Verlauf eines gerichtliche …

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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.216 Fälle · 50 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 49 % Innere Medizin’22

Die Statistik weist J96.90 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu J96.9 mit allen Subkodes.

Rang 1505 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 71, der Frauen ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr191271,6 %12,4
1 bis unter 5 Jahre198111,6 %4,5
5 bis unter 10 Jahre5320,41 %21,2
10 bis unter 15 Jahre8440,66 %2,3
15 bis unter 18 Jahre2020,16 %9,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre3300,25 %45,7
25 bis unter 30 Jahre4400,33 %3,3
30 bis unter 35 Jahre13851,1 %4,2
35 bis unter 40 Jahre2412122,0 %10,7
40 bis unter 45 Jahre101000,82 %10,0
45 bis unter 50 Jahre271892,2 %3,9
50 bis unter 55 Jahre4624223,8 %5,8
55 bis unter 60 Jahre8251316,7 %5,8
60 bis unter 65 Jahre11572439,5 %7,0
65 bis unter 70 Jahre10957529,0 %8,1
70 bis unter 75 Jahre159768313 %8,5
75 bis unter 80 Jahre139677211 %8,5
80 bis unter 85 Jahre2028811417 %7,9
85 bis unter 90 Jahre143657812 %8,7
90 bis unter 95 Jahre6723445,5 %6,3
ab 95 Jahren205151,6 %4,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,8 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 8,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

36.559 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pneumologie (49 % und 24 %)

  • Innere Medizin49 %17.819
  • Pneumologie24 %8.615
  • Intensivmedizin6,9 %2.523
  • Lungen- und Bronchialheilkunde6,6 %2.397
  • Kardiologie3,8 %1.374
  • Übrige 27 Abteilungen10 %3.831
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie3,0 %1.082
  • Gastroenterologie1,6 %601
  • Geriatrie1,6 %585
  • Neurologie1,2 %436
  • Sonstige Fachabteilung0,72 %263
  • Chirurgie0,46 %168
  • Nephrologie0,37 %137
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,37 %134
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,33 %122
  • Unfallchirurgie0,14 %53
  • Neonatologie0,13 %47
  • Thoraxchirurgie0,11 %42
  • Kinderkardiologie0,057 %21
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,052 %19
  • Urologie0,052 %19
  • Herzchirurgie0,049 %18
  • Orthopädie0,044 %16
  • Kinderchirurgie0,033 %12
  • Neurochirurgie0,030 %11
  • Plastische Chirurgie0,027 %10
  • Gefäßchirurgie0,025 %9
  • Endokrinologie0,022 %8
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,016 %6
  • Rheumatologie0,011 %4
  • Strahlenheilkunde0,011 %4
  • Dermatologie0,005 %2
  • Geburtshilfe0,005 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu J96.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Hypoxische respiratorische Insuffizienz
Primärschlüssel
Respiratorische Insuffizienz, Typ I
Primärschlüssel
Respiratorische Partialinsuffizienz
Primärschlüssel

Änderungen2

2024Titel geändert
Respiratorische Insuffizienz, nicht näher bezeichnet: Typ I [hypoxisch] [hypoxämisch]
2011Neu
Respiratorische Insuffizienz, nicht näher bezeichnet: Typ I [hypoxisch]
übergeleitet aus J96.9

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte