J95.4 Mendelson-Syndrom

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASpezielle Pneumonien — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Chemische Pneumonitis durch Aspiration bei Anästhesie

Exklusive:

Als Komplikation bei: Schwangerschaft O29.0

Als Komplikation bei: Wehen und Entbindung O74.0

Als Komplikation bei: Wochenbett O89.0

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über J95.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über J95.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

6 Fälle · 67 % Frauen · Gipfel 45 bis unter 50 Jahre · 50 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 6545 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 48, der Frauen ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre10117 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre10117 %9,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre22033 %2,5
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre10117 %3,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre10117 %2,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

5.134 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Innere Medizin (50 % und 14 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde50 %2.578
  • Innere Medizin14 %699
  • Chirurgie9,1 %469
  • Pneumologie6,3 %324
  • Intensivmedizin4,8 %248
  • Übrige 22 Abteilungen16 %816
▸ Übrige einzeln
  • Thoraxchirurgie4,8 %248
  • Lungen- und Bronchialheilkunde2,3 %116
  • Pädiatrie2,2 %115
  • Kardiologie1,4 %72
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,72 %37
  • Unfallchirurgie0,53 %27
  • Gastroenterologie0,47 %24
  • Herzchirurgie0,47 %24
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,43 %22
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,41 %21
  • Sonstige Fachabteilung0,35 %18
  • Kinderchirurgie0,33 %17
  • Geriatrie0,31 %16
  • Gefäßchirurgie0,25 %13
  • Neurologie0,23 %12
  • Kinderkardiologie0,16 %8
  • Neonatologie0,16 %8
  • Neurochirurgie0,12 %6
  • Nephrologie0,097 %5
  • Orthopädie0,078 %4
  • Strahlenheilkunde0,039 %2
  • Urologie0,019 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu J95.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Aspirationspneumonitis durch Anästhesie
Primärschlüssel
Chemische Pneumonitis durch Aspiration bei Anästhesie
Primärschlüssel
Mendelson-Syndrom
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Mendelson-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte