J80.0- Atemnotsyndrom des Erwachsenen [ARDS]

ICD-10-GM 2019Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSARespiratorische Insuffizienzen, Lungenabszess, Pneumothorax, Pleuraerguss, Lungenstauung / hypostatische Pneumonie — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
1 – 124Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Hinweis:

Die Einteilung des Schweregrades des ARDS basiert auf der Berlin-Definition.

Subkodes4

J80.01 Mildes Atemnotsyndrom des Erwachsenen [ARDS]1 – 124Morbi-RSA
J80.02 Moderates Atemnotsyndrom des Erwachsenen [ARDS]1 – 124Morbi-RSA
J80.03 Schweres Atemnotsyndrom des Erwachsenen [ARDS]1 – 124Morbi-RSA
J80.09 Atemnotsyndrom des Erwachsenen [ARDS], Schweregrad nicht näher bezeichnet1 – 124Morbi-RSA

Änderungen2

2024Titel geändert
Akutes Atemnotsyndrom des Kindes, Jugendlichen und Erwachsenen [ARDS]
2015Neu
Atemnotsyndrom des Erwachsenen [ARDS]
ohne Vorgänger

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2019 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte