J70.1 Chronische und sonstige Lungenbeteiligung bei Strahleneinwirkung

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Erkrankungen der Lunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Lungenfibrose nach Strahleneinwirkung

Diagnosehäufigkeit

93 Fälle · 59 % Frauen · Gipfel 75 bis unter 80 Jahre · 50 % Innere Medizin’22

Rang 4100 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 75, der Frauen ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre1011,1 %14,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre2022,2 %3,0
50 bis unter 55 Jahre3033,2 %1,3
55 bis unter 60 Jahre7347,5 %8,7
60 bis unter 65 Jahre135814 %3,8
65 bis unter 70 Jahre1661017 %6,3
70 bis unter 75 Jahre105511 %3,1
75 bis unter 80 Jahre2291324 %5,3
80 bis unter 85 Jahre169717 %5,3
85 bis unter 90 Jahre2022,2 %7,5
90 bis unter 95 Jahre1101,1 %1,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.191 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pneumologie (50 % und 28 %)

  • Innere Medizin50 %592
  • Pneumologie28 %339
  • Lungen- und Bronchialheilkunde5,0 %59
  • Hämatologie und internistische Onkologie3,5 %42
  • Kardiologie3,4 %40
  • Übrige 16 Abteilungen10,0 %119
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie1,8 %21
  • Strahlenheilkunde1,6 %19
  • Dermatologie1,2 %14
  • Urologie1,2 %14
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,1 %13
  • Intensivmedizin0,67 %8
  • Geriatrie0,50 %6
  • Thoraxchirurgie0,42 %5
  • Chirurgie0,34 %4
  • Nephrologie0,34 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,25 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,17 %2
  • Pädiatrie0,17 %2
  • Rheumatologie0,17 %2
  • Neurologie0,084 %1
  • Unfallchirurgie0,084 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu J70.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Chronische Bronchitis durch Bestrahlung
Primärschlüssel
Chronische Krankheit der Atmungsorgane durch Bestrahlung
Primärschlüssel
Chronische pulmonale Manifestation durch Bestrahlung
Primärschlüssel
Chronische respiratorische Affektion durch Bestrahlung
Primärschlüssel
Chronische strahleninduzierte interstitielle Lungenkrankheit
264978Primärschlüssel
Lungenfibrose durch Bestrahlung
Primärschlüssel
Lungenfibrose nach Strahleneinwirkung
Primärschlüssel
Lungenstrahlenfibrose
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

264978
Interstitielle Lungenkrankheit, Substanz- oder StrahleninduzierteICD:J70.0J70.2J70.3+1’26

Änderungen

2010Bestand
Chronische und sonstige Lungenbeteiligung bei Strahleneinwirkung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte