J69.- Pneumonie durch feste und flüssige Substanzen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Soll die äußere Ursache angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (Kapitel XX) zu benutzen.

Exklusive:

Aspirationssyndrome beim Neugeborenen P24.-

Subkodes3

J69.0 Pneumonie durch Nahrung oder ErbrochenesMorbi-RSA
J69.1 Pneumonie durch Öle und ExtrakteMorbi-RSA
J69.8 Pneumonie durch sonstige feste und flüssige SubstanzenMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

33.961 Fälle · 63 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 69 % Innere Medizin’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter J69.-.

Rang 124 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,20 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 80 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6330330,19 %9,4
1 bis unter 5 Jahre223144790,66 %8,7
5 bis unter 10 Jahre10753540,32 %9,6
10 bis unter 15 Jahre8749380,26 %9,6
15 bis unter 18 Jahre6235270,18 %8,4
18 bis unter 20 Jahre6748190,20 %8,3
20 bis unter 25 Jahre182118640,54 %7,9
25 bis unter 30 Jahre159110490,47 %8,3
30 bis unter 35 Jahre227153740,67 %10,4
35 bis unter 40 Jahre239156830,70 %10,1
40 bis unter 45 Jahre271189820,80 %11,1
45 bis unter 50 Jahre4242771471,2 %11,5
50 bis unter 55 Jahre7765242522,3 %10,6
55 bis unter 60 Jahre1.4059964094,1 %10,2
60 bis unter 65 Jahre2.0081.3666425,9 %10,2
65 bis unter 70 Jahre2.4811.7717107,3 %10,3
70 bis unter 75 Jahre3.3482.3221.0269,9 %9,9
75 bis unter 80 Jahre4.2842.8621.42213 %9,5
80 bis unter 85 Jahre7.2774.7472.53021 %9,2
85 bis unter 90 Jahre5.9953.5152.48018 %8,5
90 bis unter 95 Jahre3.2691.5771.6929,6 %7,8
ab 95 Jahren1.0073586493,0 %7,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,3 Tagen (ab 95 Jahren) und ⌀ 11,5 Tagen (45 bis unter 50 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

33.961 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (69 %)

  • Innere Medizin69 %23.597
  • Kardiologie6,0 %2.034
  • Gastroenterologie5,5 %1.884
  • Pneumologie5,2 %1.769
  • Geriatrie3,8 %1.276
  • Übrige 28 Abteilungen10 %3.401
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin2,6 %877
  • Pädiatrie1,5 %507
  • Neurologie1,2 %407
  • Sonstige Fachabteilung1,0 %346
  • Nephrologie0,90 %305
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,85 %288
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,67 %227
  • Chirurgie0,59 %201
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,16 %55
  • Endokrinologie0,14 %46
  • Unfallchirurgie0,12 %40
  • Urologie0,056 %19
  • Thoraxchirurgie0,041 %14
  • Orthopädie0,038 %13
  • Rheumatologie0,032 %11
  • Neurochirurgie0,029 %10
  • Herzchirurgie0,018 %6
  • Kinderchirurgie0,018 %6
  • Plastische Chirurgie0,018 %6
  • Strahlenheilkunde0,018 %6
  • Neonatologie0,009 %3
  • Kinderkardiologie0,006 %2
  • Augenheilkunde0,003 %1
  • Dermatologie0,003 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,003 %1
  • Geburtshilfe0,003 %1
  • Gefäßchirurgie0,003 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Pneumonie durch feste und flüssige Substanzen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte