J39.1 Sonstiger Abszess des Rachenraumes

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVerbrennungen, Verätzungen, Entzündungen und Fremdkörper im HNO-Trakt, Nasenpolypen, Hörverlust, erworbene Stenose des äußeren Gehörgangs, dentofaziale Anomalien und Erkrankungen der Lippe, der Mundschleimhaut und der Zunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Abszess des Nasopharynx

Rachenphlegmone

Diagnosehäufigkeit

141 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 74 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’24

Rang 3632 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 56, der Frauen ab etwa 64 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1010,71 %–
5 bis unter 10 Jahre1010,71 %1,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000–16,0
18 bis unter 20 Jahre1100,71 %2,0
20 bis unter 25 Jahre2111,4 %2,4
25 bis unter 30 Jahre4132,8 %4,7
30 bis unter 35 Jahre11567,8 %4,9
35 bis unter 40 Jahre101007,1 %4,5
40 bis unter 45 Jahre131039,2 %4,6
45 bis unter 50 Jahre9546,4 %5,3
50 bis unter 55 Jahre8445,7 %5,8
55 bis unter 60 Jahre11747,8 %5,1
60 bis unter 65 Jahre14869,9 %6,0
65 bis unter 70 Jahre9456,4 %4,7
70 bis unter 75 Jahre14959,9 %7,5
75 bis unter 80 Jahre9366,4 %7,2
80 bis unter 85 Jahre11387,8 %11,6
85 bis unter 90 Jahre9546,4 %13,3
90 bis unter 95 Jahre2021,4 %–
ab 95 Jahren2111,4 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

5.406 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (74 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde74 %4.012
  • Innere Medizin7,3 %394
  • Pneumologie4,5 %241
  • Pädiatrie4,3 %231
  • Thoraxchirurgie1,8 %100
  • Übrige 21 Abteilungen7,9 %428
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin1,8 %98
  • Chirurgie1,3 %71
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,3 %71
  • Kardiologie0,70 %38
  • Gastroenterologie0,52 %28
  • Kinderchirurgie0,52 %28
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,52 %28
  • Neurologie0,22 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,18 %10
  • Neurochirurgie0,13 %7
  • Sonstige Fachabteilung0,11 %6
  • Kinderkardiologie0,092 %5
  • Neonatologie0,092 %5
  • Nephrologie0,092 %5
  • Geriatrie0,055 %3
  • Plastische Chirurgie0,055 %3
  • Rheumatologie0,055 %3
  • Herzchirurgie0,037 %2
  • Orthopädie0,037 %2
  • Unfallchirurgie0,037 %2
  • Augenheilkunde0,018 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu J39.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Abszess der Bursa pharyngea
Primärschlüssel
Abszess der Fauces
Primärschlüssel
Abszess der Rachenenge
Primärschlüssel
Nasenrachenraumabszess
Primärschlüssel
Nasopharynxabszess
Primärschlüssel
Pharyngeale Bursitis
Primärschlüssel
Pharynxabszess
Primärschlüssel
Pharynxphlegmone
Primärschlüssel
Phlegmonöse Pharynxinfektion
Primärschlüssel
Rachenabszess
Primärschlüssel
Rachenphlegmone
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstiger Abszess des Rachenraumes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte