J38.4 Larynxödem

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAErkrankungen des Kehlkopfs und der Stimmbänder — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Ödem: Glottis

Ödem: subglottisch

Ödem: supraglottisch

Exklusive:

Laryngitis: akut obstruktiv [Krupp] J05.0

Laryngitis: ödematös J04.0

Diagnosehäufigkeit

3.928 Fälle · 69 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 70 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 709 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,023 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3300,076 %20,0
1 bis unter 5 Jahre8620,20 %3,8
5 bis unter 10 Jahre3300,076 %1,3
10 bis unter 15 Jahre4400,10 %1,0
15 bis unter 18 Jahre6330,15 %2,2
18 bis unter 20 Jahre14770,36 %2,3
20 bis unter 25 Jahre4122191,0 %3,5
25 bis unter 30 Jahre5220321,3 %2,8
30 bis unter 35 Jahre8634522,2 %2,5
35 bis unter 40 Jahre14652943,7 %1,5
40 bis unter 45 Jahre210721385,3 %1,6
45 bis unter 50 Jahre303772267,7 %1,8
50 bis unter 55 Jahre57313643715 %1,8
55 bis unter 60 Jahre75618157519 %2,0
60 bis unter 65 Jahre66318547817 %2,7
65 bis unter 70 Jahre42312729611 %2,7
70 bis unter 75 Jahre252911616,4 %3,6
75 bis unter 80 Jahre15576793,9 %3,9
80 bis unter 85 Jahre13866723,5 %4,6
85 bis unter 90 Jahre7635411,9 %6,1
90 bis unter 95 Jahre15690,38 %2,7
ab 95 Jahren1010,025 %2,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,5 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 6,1 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

20.621 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (70 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde70 %14.381
  • Pädiatrie26 %5.368
  • Innere Medizin2,0 %414
  • Intensivmedizin0,49 %102
  • Pneumologie0,36 %74
  • Übrige 21 Abteilungen1,4 %282
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,21 %43
  • Neurologie0,20 %42
  • Gastroenterologie0,17 %36
  • Kardiologie0,13 %26
  • Kinderchirurgie0,13 %26
  • Sonstige Fachabteilung0,097 %20
  • Neonatologie0,068 %14
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,058 %12
  • Kinderkardiologie0,048 %10
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,039 %8
  • Neurochirurgie0,039 %8
  • Thoraxchirurgie0,034 %7
  • Unfallchirurgie0,034 %7
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,034 %7
  • Geriatrie0,024 %5
  • Dermatologie0,015 %3
  • Orthopädie0,015 %3
  • Nephrologie0,010 %2
  • Augenheilkunde0,005 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,005 %1
  • Herzchirurgie0,005 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu J38.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis13

Chronische ödematöse subglottische Enge
Primärschlüssel
Chronische ödematöse subglottische Verengung
Primärschlüssel
Epiglottisödem
Primärschlüssel
Glottisödem
Primärschlüssel
Kehlkopfödem
Primärschlüssel
Larynxödem
Primärschlüssel
Passives obstruktives Glottisödem
Primärschlüssel
Reinke-Ödem des Stimmbandes
Primärschlüssel
Reinke-Ödem einer Stimmlippe
Primärschlüssel
Stimmbandödem
Primärschlüssel
Stimmlippenödem
Primärschlüssel
Subglottisches Ödem
Primärschlüssel
Supraglottisches Ödem
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Larynxödem

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte