J35.2 Hyperplasie der Rachenmandel

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAChronische Sinusitis, Nasenpolypen, näher bezeichnete Erkrankungen der oberen Atemwege und akute Pharyngitis und akute Tonsillitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Adenoide Vegetationen

Vergrößerung der Rachenmandel

Diagnosehäufigkeit

11.329 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 89 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 290 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,066 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 4 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr9362310,82 %1,5
1 bis unter 5 Jahre7.8934.9262.96770 %1,3
5 bis unter 10 Jahre2.3971.40998821 %1,4
10 bis unter 15 Jahre3041461582,7 %1,9
15 bis unter 18 Jahre8736510,77 %1,9
18 bis unter 20 Jahre4113280,36 %1,9
20 bis unter 25 Jahre8431530,74 %2,1
25 bis unter 30 Jahre6728390,59 %2,2
30 bis unter 35 Jahre6035250,53 %2,0
35 bis unter 40 Jahre6535300,57 %1,8
40 bis unter 45 Jahre3720170,33 %1,7
45 bis unter 50 Jahre3720170,33 %1,4
50 bis unter 55 Jahre3314190,29 %1,7
55 bis unter 60 Jahre5213390,46 %1,6
60 bis unter 65 Jahre349250,30 %1,9
65 bis unter 70 Jahre2511140,22 %1,9
70 bis unter 75 Jahre10460,088 %1,5
75 bis unter 80 Jahre5140,044 %1,6
80 bis unter 85 Jahre3030,026 %1,0
85 bis unter 90 Jahre1010,009 %2,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren1100,009 %1,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,3 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 1,9 Tagen (10 bis unter 15 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

46.047 Fälle

Überwiegend Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (89 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde89 %41.027
  • Pädiatrie7,9 %3.641
  • Kinderchirurgie2,1 %954
  • Chirurgie0,36 %166
  • Innere Medizin0,21 %96
  • Übrige 14 Abteilungen0,35 %163
▸ Übrige einzeln
  • Kinderkardiologie0,089 %41
  • Sonstige Fachabteilung0,087 %40
  • Intensivmedizin0,080 %37
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,048 %22
  • Neurologie0,013 %6
  • Gastroenterologie0,009 %4
  • Pneumologie0,007 %3
  • Neonatologie0,004 %2
  • Nephrologie0,004 %2
  • Rheumatologie0,004 %2
  • Dermatologie0,002 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,002 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,002 %1
  • Kardiologie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu J35.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis16

Adenoide
Primärschlüssel
Adenoide 2. Grades
Primärschlüssel
Adenoide 3. Grades
Primärschlüssel
Adenoide Vegetationen
Primärschlüssel
Adenoide Wucherung
Primärschlüssel
Hyperplastische Adenoide
Primärschlüssel
Infektiöse Hyperplasie der Adenoide
Primärschlüssel
Lymphoide Hyperplasie des Nasenrachenraums
Primärschlüssel
Lymphoide Rhinopharynxhyperplasie
Primärschlüssel
Rachenmandelhyperplasie
Primärschlüssel
Rachenmandelvergrößerung
Primärschlüssel
Rachenmandelwucherung
Primärschlüssel
Vergrößerte Adenoide
Primärschlüssel
Vergrößerte Rachenmandel
Primärschlüssel
Vergrößerung der Adenoide
Primärschlüssel
Infektiöse Hypertrophie der Adenoide
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Hyperplasie der Rachenmandel

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte