J04.2 Akute Laryngotracheitis

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAChronische Sinusitis, Nasenpolypen, näher bezeichnete Erkrankungen der oberen Atemwege und akute Pharyngitis und akute Tonsillitis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Laryngotracheitis o.n.A.

Tracheitis (akut) mit Laryngitis (akut)

Exklusive:

Chronische Laryngotracheitis J37.1

Diagnosehäufigkeit

1.200 Fälle · 62 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 55 % Pädiatrie’22

Rang 1515 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 4 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2581778122 %2,3
1 bis unter 5 Jahre48331117240 %1,8
5 bis unter 10 Jahre26616610022 %1,7
10 bis unter 15 Jahre7556196,3 %1,7
15 bis unter 18 Jahre226161,8 %1,9
18 bis unter 20 Jahre2110,17 %3,5
20 bis unter 25 Jahre7250,58 %3,0
25 bis unter 30 Jahre5230,42 %2,0
30 bis unter 35 Jahre7430,58 %5,6
35 bis unter 40 Jahre7250,58 %2,9
40 bis unter 45 Jahre1010,083 %6,0
45 bis unter 50 Jahre2020,17 %3,0
50 bis unter 55 Jahre7340,58 %2,3
55 bis unter 60 Jahre7250,58 %3,6
60 bis unter 65 Jahre7250,58 %1,9
65 bis unter 70 Jahre10460,83 %5,1
70 bis unter 75 Jahre9270,75 %6,9
75 bis unter 80 Jahre11290,92 %5,9
80 bis unter 85 Jahre6330,50 %13,7
85 bis unter 90 Jahre5320,42 %3,6
90 bis unter 95 Jahre2020,17 %4,5
ab 95 Jahren1010,083 %9,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,7 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 2,3 Tagen (unter 1 Jahr).

Behandelnde Fachabteilung

4.717 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (55 % und 30 %)

  • Pädiatrie55 %2.597
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde30 %1.437
  • Innere Medizin10 %474
  • Pneumologie0,85 %40
  • Gastroenterologie0,74 %35
  • Übrige 19 Abteilungen2,8 %134
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie0,72 %34
  • Intensivmedizin0,64 %30
  • Chirurgie0,23 %11
  • Geriatrie0,17 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,17 %8
  • Neurologie0,17 %8
  • Nephrologie0,11 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,085 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,085 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,064 %3
  • Kinderchirurgie0,064 %3
  • Neonatologie0,064 %3
  • Rheumatologie0,064 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,064 %3
  • Dermatologie0,042 %2
  • Kinderkardiologie0,042 %2
  • Augenheilkunde0,021 %1
  • Neurochirurgie0,021 %1
  • Orthopädie0,021 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu J04.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Akute Laryngotracheitis
Primärschlüssel
Akute Tracheolaryngitis
Primärschlüssel
Fieberhafte Tracheolaryngitis
Primärschlüssel
Infektiöse Laryngotracheitis
Primärschlüssel
Laryngotracheitis
Primärschlüssel
Laryngotracheitis catarrhalis
Primärschlüssel
Laryngotracheitis durch Haemophilus influenzae
Primär + Zusatz
Laryngotracheitis durch Streptokokken
Primär + Zusatz
Tracheitis mit Laryngitis
Primärschlüssel
Tracheolaryngitis
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Akute Laryngotracheitis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte