J02.0 Streptokokken-Pharyngitis

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Verbrennungen, Verätzungen, Entzündungen und Fremdkörper im HNO-Trakt, Nasenpolypen, Hörverlust, erworbene Stenose des äußeren Gehörgangs, dentofaziale Anomalien und Erkrankungen der Lippe, der Mundschleimhaut und der Zunge — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Rachenentzündung durch Streptokokken

Exklusive:

Scharlach A38

Diagnosehäufigkeit

238 Fälle · 52 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 61 % Pädiatrie’24

Rang 3080 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 8 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr8443,4 %3,6
1 bis unter 5 Jahre80433734 %3,0
5 bis unter 10 Jahre50272321 %2,5
10 bis unter 15 Jahre2010108,4 %3,1
15 bis unter 18 Jahre12755,0 %2,3
18 bis unter 20 Jahre1010,42 %3,0
20 bis unter 25 Jahre12485,0 %3,5
25 bis unter 30 Jahre7162,9 %4,6
30 bis unter 35 Jahre9723,8 %3,2
35 bis unter 40 Jahre8533,4 %2,8
40 bis unter 45 Jahre6332,5 %4,8
45 bis unter 50 Jahre3301,3 %2,5
50 bis unter 55 Jahre7342,9 %5,5
55 bis unter 60 Jahre5232,1 %3,3
60 bis unter 65 Jahre3211,3 %15,0
65 bis unter 70 Jahre2110,84 %4,5
70 bis unter 75 Jahre2110,84 %8,0
75 bis unter 80 Jahre000–3,0
80 bis unter 85 Jahre1100,42 %–
85 bis unter 90 Jahre2020,84 %5,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

4.179 Fälle

Überwiegend Pädiatrie (61 %)

  • Pädiatrie61 %2.531
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde21 %882
  • Innere Medizin14 %571
  • Gastroenterologie1,1 %44
  • Kardiologie0,79 %33
  • Übrige 22 Abteilungen2,8 %118
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,65 %27
  • Pneumologie0,50 %21
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,31 %13
  • Intensivmedizin0,24 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,24 %10
  • Kinderchirurgie0,12 %5
  • Chirurgie0,096 %4
  • Kinderkardiologie0,096 %4
  • Neonatologie0,096 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,072 %3
  • Nephrologie0,072 %3
  • Dermatologie0,048 %2
  • Rheumatologie0,048 %2
  • Unfallchirurgie0,048 %2
  • Endokrinologie0,024 %1
  • Geriatrie0,024 %1
  • Herzchirurgie0,024 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,024 %1
  • Neurochirurgie0,024 %1
  • Orthopädie0,024 %1
  • Strahlenheilkunde0,024 %1
  • Thoraxchirurgie0,024 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu J02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Halsentzündung durch Streptokokken
Primärschlüssel
Pharyngitis durch Streptokokken
Primärschlüssel
Rachenentzündung durch Streptokokken
Primärschlüssel
Racheninfektion durch Streptokokken
Primärschlüssel
Rachensepsis durch Streptokokken
Primärschlüssel
Septische Halsentzündung durch Streptokokken
Primärschlüssel
Septische Pharyngitis durch Streptokokken
Primärschlüssel
Septisches Rachengeschwür durch Streptokokken
Primärschlüssel
Rachensepsis
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Streptokokken-Pharyngitis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte