I97.9 Kreislaufkomplikation nach medizinischer Maßnahme, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über I97.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über I97.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Während einer Bauchoperation in Vollnarkose Auftreten eines kurzfristigen Blutdruckabfalls auf 80/40 mmHg. Zugleich wird eine Herzfrequenz von 85/min gemessen. Nach Gabe von 0,3 ml Cafedrin-Theodrenalin Blutdruckanstieg auf über 100 mmHg systolisch. Laut OP-Bericht verlässt die Patientin den OP-Saal kreislaufstabil.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

77 Fälle · 68 % Frauen · Gipfel 75 bis unter 80 Jahre · 25 % Innere Medizin’22

Rang 4313 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 55 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1011,3 %5,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2202,6 %2,0
15 bis unter 18 Jahre2112,6 %1,5
18 bis unter 20 Jahre2022,6 %1,0
20 bis unter 25 Jahre3213,9 %1,0
25 bis unter 30 Jahre2202,6 %1,0
30 bis unter 35 Jahre80810 %1,4
35 bis unter 40 Jahre5146,5 %1,0
40 bis unter 45 Jahre4135,2 %1,5
45 bis unter 50 Jahre3033,9 %4,3
50 bis unter 55 Jahre6517,8 %1,8
55 bis unter 60 Jahre6247,8 %1,8
60 bis unter 65 Jahre5146,5 %4,8
65 bis unter 70 Jahre4045,2 %1,0
70 bis unter 75 Jahre5236,5 %18,6
75 bis unter 80 Jahre94512 %26,1
80 bis unter 85 Jahre4045,2 %10,0
85 bis unter 90 Jahre2112,6 %4,0
90 bis unter 95 Jahre3123,9 %21,0
ab 95 Jahren1011,3 %1,0

Behandelnde Fachabteilung

832 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 25 %

  • Innere Medizin25 %204
  • Chirurgie16 %133
  • Kardiologie15 %127
  • Plastische Chirurgie15 %124
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe5,9 %49
  • Übrige 21 Abteilungen23 %195
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie4,1 %34
  • Gefäßchirurgie3,7 %31
  • Orthopädie2,3 %19
  • Herzchirurgie2,2 %18
  • Urologie2,0 %17
  • Kinderkardiologie1,8 %15
  • Pädiatrie1,4 %12
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,3 %11
  • Dermatologie0,72 %6
  • Nephrologie0,60 %5
  • Pneumologie0,60 %5
  • Gastroenterologie0,48 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,48 %4
  • Intensivmedizin0,48 %4
  • Geriatrie0,36 %3
  • Thoraxchirurgie0,24 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,12 %1
  • Kinderchirurgie0,12 %1
  • Neonatologie0,12 %1
  • Neurologie0,12 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,12 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I97.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Gefäßkomplikation nach medizinischen Maßnahmen
Primärschlüssel
Kardiale Komplikation nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Kreislaufkomplikation nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Kreislaufkomplikation nach medizinischen Maßnahmen
Primärschlüssel
Postoperative kardiale Komplikation
Primärschlüssel
Postoperative Kreislaufkomplikation
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Kreislaufkomplikation nach medizinischer Maßnahme, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte