I97.0 Postkardiotomie-Syndrom

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAndere iatrogene Komplikationen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über I97.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über I97.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

176 Fälle · 64 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 23 % Innere Medizin’23

Rang 3451 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 64 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2111,1 %6,0
1 bis unter 5 Jahre5142,8 %8,4
5 bis unter 10 Jahre1100,57 %5,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre3301,7 %13,3
25 bis unter 30 Jahre2111,1 %9,0
30 bis unter 35 Jahre2201,1 %4,0
35 bis unter 40 Jahre8444,5 %8,4
40 bis unter 45 Jahre3301,7 %8,7
45 bis unter 50 Jahre4222,3 %6,5
50 bis unter 55 Jahre10915,7 %6,9
55 bis unter 60 Jahre2281413 %7,9
60 bis unter 65 Jahre3226618 %7,0
65 bis unter 70 Jahre24121214 %6,5
70 bis unter 75 Jahre33211219 %8,1
75 bis unter 80 Jahre13947,4 %7,5
80 bis unter 85 Jahre11836,3 %8,9
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre1100,57 %16,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

889 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 23 %

  • Innere Medizin23 %207
  • Plastische Chirurgie17 %153
  • Chirurgie15 %134
  • Kardiologie14 %124
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe6,3 %56
  • Übrige 24 Abteilungen24 %215
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie4,9 %44
  • Unfallchirurgie4,5 %40
  • Herzchirurgie2,5 %22
  • Kinderkardiologie1,6 %14
  • Orthopädie1,6 %14
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,2 %11
  • Urologie1,1 %10
  • Dermatologie0,90 %8
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,90 %8
  • Intensivmedizin0,67 %6
  • Nephrologie0,67 %6
  • Pädiatrie0,67 %6
  • Sonstige Fachabteilung0,56 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,45 %4
  • Geriatrie0,34 %3
  • Neurologie0,34 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,22 %2
  • Pneumologie0,22 %2
  • Thoraxchirurgie0,22 %2
  • Augenheilkunde0,11 %1
  • Endokrinologie0,11 %1
  • Gastroenterologie0,11 %1
  • Kinderchirurgie0,11 %1
  • Rheumatologie0,11 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I97.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Postkardiotomiesyndrom
Primärschlüssel
Postkommissurotomiesyndrom
Primärschlüssel
Postvalvulotomiesyndrom
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Postkardiotomie-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte