DRGSystemDeutschland

I89.1Lymphangitis

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Lymphangitis, -adenitis, -ödem / Infarzierung der Milz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Lymphangitis: chronisch

Lymphangitis: subakut

Lymphangitis: o.n.A.

Exklusive:

Akute Lymphangitis L03.-

Diagnosehäufigkeit

Rang 1859 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 21, der Frauen ab etwa 15 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4220,48 %5,7
1 bis unter 5 Jahre102544812 %2,7
5 bis unter 10 Jahre158936519 %2,6
10 bis unter 15 Jahre100584212 %2,5
15 bis unter 18 Jahre4535105,4 %2,8
18 bis unter 20 Jahre13941,6 %3,6
20 bis unter 25 Jahre363154,4 %3,4
25 bis unter 30 Jahre4127145,0 %2,5
30 bis unter 35 Jahre241592,9 %3,4
35 bis unter 40 Jahre312563,8 %3,9
40 bis unter 45 Jahre241772,9 %2,7
45 bis unter 50 Jahre241592,9 %3,4
50 bis unter 55 Jahre3019113,6 %3,5
55 bis unter 60 Jahre4224185,1 %4,2
60 bis unter 65 Jahre3927124,7 %5,7
65 bis unter 70 Jahre2716113,3 %4,3
70 bis unter 75 Jahre271983,3 %6,8
75 bis unter 80 Jahre199102,3 %7,1
80 bis unter 85 Jahre2514113,0 %8,2
85 bis unter 90 Jahre14591,7 %5,2
90 bis unter 95 Jahre1100,12 %5,5
ab 95 Jahren000–1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

8.002 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Urologie, hat 27 %

  • Urologie27 %2.123
  • Innere Medizin19 %1.560
  • Chirurgie17 %1.395
  • Gefäßchirurgie9,3 %743
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe4,7 %378
  • Übrige 26 Abteilungen23 %1.803
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie3,7 %299
  • Pädiatrie3,6 %286
  • Dermatologie2,8 %221
  • Plastische Chirurgie2,1 %172
  • Unfallchirurgie1,4 %115
  • Kinderchirurgie1,3 %102
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %92
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,0 %81
  • Geriatrie1,00 %80
  • Gastroenterologie0,99 %79
  • Herzchirurgie0,56 %45
  • Nephrologie0,54 %43
  • Orthopädie0,42 %34
  • Strahlenheilkunde0,42 %34
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,34 %27
  • Neurologie0,32 %26
  • Thoraxchirurgie0,20 %16
  • Kinderkardiologie0,19 %15
  • Pneumologie0,17 %14
  • Rheumatologie0,075 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,075 %6
  • Endokrinologie0,062 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,025 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,012 %1
  • Intensivmedizin0,012 %1
  • Neonatologie0,012 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I89.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Chronische Lymphangitis
PrimärschlüsselPrimär†:I89.1
Gangränöse Lymphangitis
PrimärschlüsselPrimär†:I89.1
Lymphangitis
PrimärschlüsselPrimär†:I89.1
Lymphgefäßentzündung
PrimärschlüsselPrimär†:I89.1
Subakute Lymphangitis
PrimärschlüsselPrimär†:I89.1

Änderungen

2010Bestand
Lymphangitis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte