DRGSystemDeutschland

I89.0-Lymphödem, anderenorts nicht klassifiziert

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Lymphangitis, -adenitis, -ödem / Infarzierung der Milz — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Lymphangiektasie

Kodierhinweis:

Benutze zusätzliche Schlüsselnummern, um das Vorliegen einer kutanen Lymphfistel, einer subkutanen Lymphozele, einer dermalen Lymphzyste, eines chylösen Refluxes I89.8 oder eines lymphogenen Ulkus L97 L98.4 zu kodieren.

Ein gleichzeitig vorhandenes Lipödem ist gesondert zu kodieren E88.2-.

Subkodes8

I89.00Lymphödem der oberen und unteren Extremität(en), Stadium IMorbi-RSA’25
I89.01Lymphödem der oberen und unteren Extremität(en), Stadium IIMorbi-RSA’25
I89.02Lymphödem der oberen und unteren Extremität(en), Stadium IIIMorbi-RSA’25
I89.03Lymphödem, sonstige Lokalisation, Stadium IMorbi-RSA’25
I89.04Lymphödem, sonstige Lokalisation, Stadium IIMorbi-RSA’25
I89.05Lymphödem, sonstige Lokalisation, Stadium IIIMorbi-RSA’25
I89.08Sonstiges Lymphödem, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA’25
I89.09Lymphödem, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 853 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,017 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 66, der Frauen ab etwa 72 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4310,13 %3,7
1 bis unter 5 Jahre5500,16 %1,0
5 bis unter 10 Jahre5230,16 %4,7
10 bis unter 15 Jahre154110,48 %2,7
15 bis unter 18 Jahre14770,45 %4,5
18 bis unter 20 Jahre000–1,7
20 bis unter 25 Jahre233200,74 %4,8
25 bis unter 30 Jahre2711160,87 %6,3
30 bis unter 35 Jahre4918311,6 %6,0
35 bis unter 40 Jahre6828402,2 %5,4
40 bis unter 45 Jahre9038522,9 %6,2
45 bis unter 50 Jahre14556894,7 %7,2
50 bis unter 55 Jahre185601256,0 %7,3
55 bis unter 60 Jahre2801221589,0 %7,3
60 bis unter 65 Jahre34614320311 %7,4
65 bis unter 70 Jahre32013718310 %7,2
70 bis unter 75 Jahre38513824712 %7,4
75 bis unter 80 Jahre3228523710 %7,5
80 bis unter 85 Jahre42410332114 %7,4
85 bis unter 90 Jahre285742119,2 %6,9
90 bis unter 95 Jahre9422723,0 %6,3
ab 95 Jahren201190,64 %3,9

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,4 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 7,5 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

8.002 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Urologie, hat 27 %

  • Urologie27 %2.123
  • Innere Medizin19 %1.560
  • Chirurgie17 %1.395
  • Gefäßchirurgie9,3 %743
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe4,7 %378
  • Übrige 26 Abteilungen23 %1.803
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie3,7 %299
  • Pädiatrie3,6 %286
  • Dermatologie2,8 %221
  • Plastische Chirurgie2,1 %172
  • Unfallchirurgie1,4 %115
  • Kinderchirurgie1,3 %102
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %92
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,0 %81
  • Geriatrie1,00 %80
  • Gastroenterologie0,99 %79
  • Herzchirurgie0,56 %45
  • Nephrologie0,54 %43
  • Orthopädie0,42 %34
  • Strahlenheilkunde0,42 %34
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,34 %27
  • Neurologie0,32 %26
  • Thoraxchirurgie0,20 %16
  • Kinderkardiologie0,19 %15
  • Pneumologie0,17 %14
  • Rheumatologie0,075 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,075 %6
  • Endokrinologie0,062 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,025 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,012 %1
  • Intensivmedizin0,012 %1
  • Neonatologie0,012 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I89.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2017Untergliedert
2010Bestand
Lymphödem, anderenorts nicht klassifiziert

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte