DRGSystemDeutschland

I88.-Unspezifische Lymphadenitis

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Akute Lymphadenitis, ausgenommen mesenterial L04.-

Generalisierte Lymphadenopathie infolge HIV-Krankheit B23.8

Lymphknotenvergrößerung o.n.A. R59.-

Subkodes4

I88.0Unspezifische mesenteriale LymphadenitisMorbi-RSA’25DKR:D006e
I88.1Chronische Lymphadenitis, ausgenommen mesenterialChronischeMorbi-RSA’25
I88.8Sonstige unspezifische LymphadenitisMorbi-RSA’25
I88.9nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter I88.-.

Rang 490 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,026 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 15, der Frauen ab etwa 21 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3725120,78 %4,4
1 bis unter 5 Jahre4122601528,7 %3,1
5 bis unter 10 Jahre75844031816 %2,3
10 bis unter 15 Jahre80641938717 %2,1
15 bis unter 18 Jahre3271421856,9 %2,1
18 bis unter 20 Jahre14967823,2 %2,6
20 bis unter 25 Jahre3351232127,1 %2,7
25 bis unter 30 Jahre2501061445,3 %2,7
30 bis unter 35 Jahre2331001334,9 %2,8
35 bis unter 40 Jahre205811244,3 %3,0
40 bis unter 45 Jahre174721023,7 %3,1
45 bis unter 50 Jahre13865732,9 %3,0
50 bis unter 55 Jahre17175963,6 %3,7
55 bis unter 60 Jahre16473913,5 %3,7
60 bis unter 65 Jahre17390833,7 %3,2
65 bis unter 70 Jahre14973763,2 %3,5
70 bis unter 75 Jahre9945542,1 %3,9
75 bis unter 80 Jahre5930291,3 %5,1
80 bis unter 85 Jahre4324190,91 %4,6
85 bis unter 90 Jahre2712150,57 %3,7
90 bis unter 95 Jahre5140,11 %4,6
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,1 Tagen (15 bis unter 18 Jahre) und ⌀ 5,1 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

5.040 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 31 %

  • Pädiatrie31 %1.559
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde25 %1.282
  • Chirurgie22 %1.096
  • Kinderchirurgie11 %537
  • Innere Medizin4,8 %240
  • Übrige 20 Abteilungen6,5 %326
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe1,2 %61
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,1 %54
  • Gastroenterologie0,87 %44
  • Urologie0,77 %39
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,65 %33
  • Pneumologie0,54 %27
  • Thoraxchirurgie0,24 %12
  • Plastische Chirurgie0,20 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,16 %8
  • Unfallchirurgie0,12 %6
  • Dermatologie0,079 %4
  • Gefäßchirurgie0,079 %4
  • Kardiologie0,079 %4
  • Nephrologie0,079 %4
  • Herzchirurgie0,060 %3
  • Intensivmedizin0,060 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,060 %3
  • Orthopädie0,060 %3
  • Kinderkardiologie0,040 %2
  • Neurologie0,040 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Unspezifische Lymphadenitis

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte