I87.00 Postthrombotisches Syndrom ohne Ulzeration

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige näher und n.n.bez. Venenerkrankungen, Postthrombotisches Syndrom (chron. venöse Insuffizienz) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Postphlebitisches Syndrom ohne Ulzeration

Postphlebitisches Syndrom o.n.A.

Postthrombotisches Syndrom o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

924 Fälle · 62 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 27 % Chirurgie’23

Die Statistik weist I87.00 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu I87.0 mit allen Subkodes.

Rang 1751 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre5140,54 %2,8
18 bis unter 20 Jahre1010,11 %4,0
20 bis unter 25 Jahre122101,3 %2,4
25 bis unter 30 Jahre3421133,7 %2,1
30 bis unter 35 Jahre3620163,9 %5,3
35 bis unter 40 Jahre7646308,2 %7,0
40 bis unter 45 Jahre5534216,0 %8,3
45 bis unter 50 Jahre7346277,9 %9,2
50 bis unter 55 Jahre8162198,8 %10,9
55 bis unter 60 Jahre8965249,6 %7,6
60 bis unter 65 Jahre7459158,0 %9,3
65 bis unter 70 Jahre6949207,5 %11,6
70 bis unter 75 Jahre8461239,1 %10,7
75 bis unter 80 Jahre6140216,6 %13,6
80 bis unter 85 Jahre9037539,7 %10,1
85 bis unter 90 Jahre6224386,7 %9,4
90 bis unter 95 Jahre184141,9 %9,6
ab 95 Jahren4130,43 %5,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,0 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 13,6 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

9.497 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 27 %

  • Chirurgie27 %2.585
  • Innere Medizin25 %2.381
  • Gefäßchirurgie18 %1.728
  • Dermatologie16 %1.513
  • Kardiologie3,7 %351
  • Übrige 25 Abteilungen9,9 %939
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie2,4 %231
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %146
  • Plastische Chirurgie1,1 %107
  • Gastroenterologie1,1 %100
  • Unfallchirurgie0,60 %57
  • Nephrologie0,55 %52
  • Orthopädie0,52 %49
  • Endokrinologie0,48 %46
  • Kinderkardiologie0,29 %28
  • Pneumologie0,25 %24
  • Herzchirurgie0,22 %21
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,16 %15
  • Pädiatrie0,16 %15
  • Intensivmedizin0,11 %10
  • Neurologie0,084 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,074 %7
  • Urologie0,063 %6
  • Rheumatologie0,053 %5
  • Neurochirurgie0,032 %3
  • Thoraxchirurgie0,032 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,021 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,011 %1
  • Kinderchirurgie0,011 %1
  • Strahlenheilkunde0,011 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I87.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Postphlebitisches Syndrom
Primärschlüssel
Postphlebitisches Syndrom ohne Ulzeration
Primärschlüssel
Postthrombotisches Syndrom
Primärschlüssel
Postthrombotisches Syndrom ohne Ulzeration
Primärschlüssel
PTS [Postthrombotisches Syndrom]
Primärschlüssel

Änderungen1

2011Neu
Postthrombotisches Syndrom ohne Ulzeration
übergeleitet aus I87.0

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte