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I78.0Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Erkrankungen der Kapillaren, Arterielle Embolie und Thrombose / n.n.bez. Aortenaneurysma ohne Ruptur / Sonstige Schäden durch äußere Ursachen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Morbus Osler [Rendu-Osler-Weber]

Diagnosehäufigkeit

Rang 1918 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,13 %–
1 bis unter 5 Jahre2200,26 %1,5
5 bis unter 10 Jahre2200,26 %13,7
10 bis unter 15 Jahre7160,90 %1,3
15 bis unter 18 Jahre1010,13 %2,8
18 bis unter 20 Jahre6240,77 %9,3
20 bis unter 25 Jahre3120,39 %2,0
25 bis unter 30 Jahre9631,2 %4,0
30 bis unter 35 Jahre7430,90 %2,0
35 bis unter 40 Jahre186122,3 %1,9
40 bis unter 45 Jahre2311123,0 %2,2
45 bis unter 50 Jahre3710274,7 %2,2
50 bis unter 55 Jahre5519367,1 %3,0
55 bis unter 60 Jahre96514512 %3,7
60 bis unter 65 Jahre131458617 %3,7
65 bis unter 70 Jahre115585715 %3,9
70 bis unter 75 Jahre92425012 %4,0
75 bis unter 80 Jahre7547289,6 %3,8
80 bis unter 85 Jahre6829398,7 %4,0
85 bis unter 90 Jahre2914153,7 %5,8
90 bis unter 95 Jahre2020,26 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,0 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 4,0 Tagen (70 bis unter 75 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

783 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Innere Medizin (49 % und 25 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde49 %381
  • Innere Medizin25 %196
  • Chirurgie6,8 %53
  • Gastroenterologie5,4 %42
  • Pneumologie2,2 %17
  • Übrige 17 Abteilungen12 %94
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung1,8 %14
  • Neurologie1,7 %13
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,4 %11
  • Pädiatrie1,4 %11
  • Kardiologie1,0 %8
  • Kinderchirurgie1,0 %8
  • Intensivmedizin0,89 %7
  • Gefäßchirurgie0,64 %5
  • Geriatrie0,51 %4
  • Dermatologie0,38 %3
  • Herzchirurgie0,26 %2
  • Nephrologie0,26 %2
  • Strahlenheilkunde0,26 %2
  • Kinderkardiologie0,13 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,13 %1
  • Plastische Chirurgie0,13 %1
  • Thoraxchirurgie0,13 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I78.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie
PrimärschlüsselPrimär†:I78.0774
Hereditäre Teleangiektasie
PrimärschlüsselPrimär†:I78.0
HHT [Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie]
PrimärschlüsselPrimär†:I78.0774
Morbus Osler
PrimärschlüsselPrimär†:I78.0774
Osler-Krankheit
PrimärschlüsselPrimär†:I78.0774
Osler-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:I78.0774
Rendu-Osler-Weber-Krankheit
PrimärschlüsselPrimär†:I78.0774
Rendu-Weber-Osler-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:I78.0774

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

774
Hereditäre hämorrhagische TeleangiektasieHHT · Morbus Osler · +2

Änderungen

2010Bestand
Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte