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I69.-Folgen einer zerebrovaskulären Krankheit

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
1 – 124
Altersbeschränkung: 1 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
  • D005d Folgezustände und geplante Folgeeingriffe
  • 0601i Schlaganfall
Hinweis:

Soll bei einer anderenorts klassifizierten Störung angegeben werden, dass sie Folge einer vorangegangenen Episode eines unter I60-I67.1 oder I67.4-I67.9 aufgeführten Zustandes ist, so ist (statt einer Schlüsselnummer aus I60-I67) die vorliegende Kategorie I69 zu verwenden. Zu den "Folgen" zählen Krankheitszustände, die als Folgen oder Spätfolgen bezeichnet sind oder die ein Jahr oder länger seit Beginn des verursachenden Leidens bestehen.

Subkodes6

I69.0Folgen einer SubarachnoidalblutungChronische1 – 124Morbi-RSA’25
I69.1Folgen einer intrazerebralen BlutungChronische1 – 124Morbi-RSA’25
I69.2Folgen einer sonstigen nichttraumatischen intrakraniellen BlutungChronische1 – 124Morbi-RSA’25
I69.3Folgen eines HirninfarktesChronische1 – 124Morbi-RSA’25SEG4-KDE:83ATC:4’25
I69.4Folgen eines Schlaganfalls, nicht als Blutung oder Infarkt bezeichnetChronische1 – 124Morbi-RSA’25ATC:4’25
I69.8Folgen sonstiger und nicht näher bezeichneter zerebrovaskulärer KrankheitenChronische1 – 124Morbi-RSA’25ATC:4’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter I69.-.

Rang 1362 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 69 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3308,6 %–
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000–10,0
10 bis unter 15 Jahre000–128,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2025,7 %–
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1012,9 %–
40 bis unter 45 Jahre000–178,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1102,9 %7,7
55 bis unter 60 Jahre3308,6 %47,0
60 bis unter 65 Jahre2115,7 %8,7
65 bis unter 70 Jahre70720 %13,3
70 bis unter 75 Jahre43111 %16,3
75 bis unter 80 Jahre3218,6 %13,3
80 bis unter 85 Jahre2205,7 %15,3
85 bis unter 90 Jahre43111 %7,4
90 bis unter 95 Jahre2115,7 %3,0
ab 95 Jahren1012,9 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

45 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 36 %

  • Innere Medizin36 %16
  • Neurologie24 %11
  • Sonstige Fachabteilung24 %11
  • Allgemeine Psychiatrie4,4 %2
  • Chirurgie4,4 %2
  • Übrige 3 Abteilungen6,7 %3
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie2,2 %1
  • Pädiatrie2,2 %1
  • Urologie2,2 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Folgen einer zerebrovaskulären Krankheit

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte