I63.- Hirninfarkt

ICD-10-GM 2017Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Verschluss und Stenose zerebraler und präzerebraler Arterien (einschließlich Truncus brachiocephalicus) mit resultierendem Hirninfarkt

Exklusive:

Folgen eines Hirninfarktes I69.3

Regeln außerhalb des Katalogs2

1. Akuter Schlaganfall

Ein Patient wird mit dem klinischen Zeichen einer TIA (z. B. vorübergehende Aphasie mit Rückbildung innerhalb von 24 Stunden) stationär aufgenommen. In der bildgebenden Diagnostik (z. B. MRT) zeigt sich eine frische Infarzierung. Was ist die Hauptdiagnose (klinisch: TIA/morphologisch: Hirninfarkt)?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes9

I63.0 durch Thrombose präzerebraler ArterienMorbi-RSA⚖ 2
I63.1 durch Embolie präzerebraler ArterienMorbi-RSA⚖ 2
I63.2 durch nicht näher bezeichneten Verschluss oder Stenose präzerebraler ArterienMorbi-RSA⚖ 2
I63.3 durch Thrombose zerebraler ArterienMorbi-RSA⚖ 2
I63.4 durch Embolie zerebraler ArterienMorbi-RSA⚖ 3
I63.5 durch nicht näher bezeichneten Verschluss oder Stenose zerebraler ArterienMorbi-RSA⚖ 3
I63.6 durch Thrombose der Hirnvenen, nichteitrigMorbi-RSA⚖ 2
I63.8 Sonstiger HirninfarktMorbi-RSA⚖ 2
I63.9 nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 2

Änderungen

2010Bestand
Hirninfarkt

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2017 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte