I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAkute zerebrale Ischämie oder akuter n.n.bez. Schlag-anfall / Fehlbildungen zerebraler und präzerebraler Gefäße (< 18 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · 1 weitere Quelle · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

A. cerebri media, A. cerebri anterior, A. cerebri posterior und Aa. cerebelli

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über I63.-

1. Akuter Schlaganfall

gilt über I63.-FoKA: Konsens

Ein Patient wird mit dem klinischen Zeichen einer TIA (z. B. vorübergehende Aphasie mit Rückbildung innerhalb von 24 Stunden) stationär aufgenommen. In der bildgebenden Diagnostik (z. B. MRT) zeigt sich eine frische Infarzierung. Was ist die Hauptdiagnose (klinisch: TIA/morphologisch: Hirninfarkt)?

BSGBSG, Urteil vom 23.06.2015: Vergütungsanspruch des Krankenhauses gegen die Krankenkasse – keine geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung für unter 60-jährige P …23.06.2015

Eine geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung ist nur für Patienten ab Vollendung des 60. Lebensjahrs vorgesehen.

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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

96.290 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 78 % Neurologie’24

Rang 19 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,54 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 75, der Frauen ab etwa 82 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,001 %8,8
1 bis unter 5 Jahre3120,003 %20,0
5 bis unter 10 Jahre4040,004 %9,8
10 bis unter 15 Jahre3210,003 %17,3
15 bis unter 18 Jahre251960,026 %8,1
18 bis unter 20 Jahre3117140,032 %8,1
20 bis unter 25 Jahre10457470,11 %6,7
25 bis unter 30 Jahre15678780,16 %9,3
30 bis unter 35 Jahre3542081460,37 %11,6
35 bis unter 40 Jahre6163462700,64 %8,4
40 bis unter 45 Jahre1.0066263801,0 %10,1
45 bis unter 50 Jahre1.5359875481,6 %10,6
50 bis unter 55 Jahre2.5931.8047892,7 %11,1
55 bis unter 60 Jahre4.9533.5111.4425,1 %11,0
60 bis unter 65 Jahre7.3345.0622.2727,6 %12,3
65 bis unter 70 Jahre8.9735.7113.2629,3 %12,6
70 bis unter 75 Jahre11.3666.6764.69012 %12,7
75 bis unter 80 Jahre12.7376.7515.98613 %13,3
80 bis unter 85 Jahre19.3028.63710.66520 %13,2
85 bis unter 90 Jahre17.2006.55110.64918 %12,6
90 bis unter 95 Jahre6.4401.9444.4966,7 %11,4
ab 95 Jahren1.5543441.2101,6 %9,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 9,7 Tagen (ab 95 Jahren) und ⌀ 13,3 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

248.107 Fälle

Überwiegend Neurologie (78 %)

  • Neurologie78 %192.283
  • Innere Medizin12 %28.696
  • Geriatrie5,6 %13.884
  • Intensivmedizin1,3 %3.176
  • Kardiologie1,2 %3.087
  • Übrige 29 Abteilungen2,8 %6.981
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,92 %2.289
  • Neurochirurgie0,47 %1.157
  • Chirurgie0,41 %1.023
  • Gefäßchirurgie0,38 %932
  • Gastroenterologie0,17 %421
  • Unfallchirurgie0,083 %205
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,068 %168
  • Nephrologie0,050 %125
  • Pädiatrie0,047 %117
  • Strahlenheilkunde0,046 %115
  • Pneumologie0,034 %84
  • Orthopädie0,033 %81
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,027 %67
  • Herzchirurgie0,022 %54
  • Urologie0,017 %42
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,006 %16
  • Endokrinologie0,005 %13
  • Augenheilkunde0,005 %12
  • Allgemeine Psychiatrie0,004 %11
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,004 %11
  • Neonatologie0,004 %9
  • Thoraxchirurgie0,002 %6
  • Plastische Chirurgie0,002 %5
  • Rheumatologie0,002 %5
  • Dermatologie0,002 %4
  • Kinderkardiologie0,002 %4
  • Kinderchirurgie0,001 %3
  • Geburtshilfe0,000 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,000 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I63.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis29

Embolische Apoplexie
Primärschlüssel
Embolische Apoplexie einer intrakraniellen Arterie
Primärschlüssel
Embolische Enzephalomalazie
Primärschlüssel
Embolische Hemiplegie als aktuelles Ereignis
Zwei Primärschlüssel
Embolische Monoplegie als aktuelles Ereignis
Zwei Primärschlüssel
Embolische Paralyse
Primärschlüssel
Embolische Tetraplegie als aktuelles Ereignis
Zwei Primärschlüssel
Embolischer Gehirninfarkt
Primärschlüssel
Embolischer Hirninfarkt
Primärschlüssel
Embolischer Kleinhirninfarkt
Primärschlüssel
Embolischer zerebellarer Infarkt
Primärschlüssel
Embolischer Zerebelluminfarkt
Primärschlüssel
Gehirninfarkt durch Embolie der Arteria cerebelli
Primärschlüssel
Gehirninfarkt durch Embolie der Arteria cerebri anterior
Primärschlüssel
Gehirninfarkt durch Embolie der Arteria cerebri media
Primärschlüssel
Gehirninfarkt durch Embolie der Arteria cerebri posterior
Primärschlüssel
▸ noch 13 Einträge
Gehirninfarkt durch Embolie der Arteriae perforantes
Primärschlüssel
Gehirninfarkt durch Embolie einer intrakraniellen Arterie
Primärschlüssel
Gehirninfarkt durch Embolie einer Zerebralarterie
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie der Arteria cerebelli
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie der Arteria cerebri anterior
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie der Arteria cerebri media
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie der Arteria cerebri posterior
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie der Arteriae perforantes
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie einer intrakraniellen Arterie
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie einer Zerebralarterie
Primärschlüssel
Ischämischer Schlaganfall durch Embolie zerebraler Arterien im Kindesalter
439175Primärschlüssel
Schlaganfall durch Embolie zerebraler Arterien
Primärschlüssel
Zerebrale Mikroembolie
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

439175
Ischämischer Schlaganfall des KindesICD:I63.3I63.5I63.9’26AIS im Kindesalter · Arteriell-ischämischer Schlaganfall im Kindesalter · +1

Änderungen

2010Bestand
Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte