I63.1 Hirninfarkt durch Embolie präzerebraler Arterien

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAkute zerebrale Ischämie oder akuter n.n.bez. Schlag-anfall / Fehlbildungen zerebraler und präzerebraler Gefäße (< 18 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

A. basilaris, A. carotis und A. vertebralis

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über I63.-

1. Akuter Schlaganfall

gilt über I63.-FoKA: Konsens

Ein Patient wird mit dem klinischen Zeichen einer TIA (z. B. vorübergehende Aphasie mit Rückbildung innerhalb von 24 Stunden) stationär aufgenommen. In der bildgebenden Diagnostik (z. B. MRT) zeigt sich eine frische Infarzierung. Was ist die Hauptdiagnose (klinisch: TIA/morphologisch: Hirninfarkt)?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

8.585 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 78 % Neurologie’23

Rang 383 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,049 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 73, der Frauen ab etwa 81 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2110,023 %31,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre2200,023 %3,0
18 bis unter 20 Jahre5140,058 %10,6
20 bis unter 25 Jahre7430,082 %13,3
25 bis unter 30 Jahre181080,21 %7,7
30 bis unter 35 Jahre3422120,40 %14,1
35 bis unter 40 Jahre5530250,64 %9,0
40 bis unter 45 Jahre10472321,2 %15,8
45 bis unter 50 Jahre14092481,6 %10,6
50 bis unter 55 Jahre253189642,9 %12,2
55 bis unter 60 Jahre5623981646,5 %11,9
60 bis unter 65 Jahre7595342258,8 %13,4
65 bis unter 70 Jahre91761330411 %13,2
70 bis unter 75 Jahre1.11372339013 %13,2
75 bis unter 80 Jahre1.14565349213 %12,8
80 bis unter 85 Jahre1.69683486220 %13,4
85 bis unter 90 Jahre1.22352170214 %13,1
90 bis unter 95 Jahre4421213215,1 %11,4
ab 95 Jahren10827811,3 %10,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 10,0 Tagen (ab 95 Jahren) und ⌀ 15,8 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

248.107 Fälle

Überwiegend Neurologie (78 %)

  • Neurologie78 %192.283
  • Innere Medizin12 %28.696
  • Geriatrie5,6 %13.884
  • Intensivmedizin1,3 %3.176
  • Kardiologie1,2 %3.087
  • Übrige 29 Abteilungen2,8 %6.981
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,92 %2.289
  • Neurochirurgie0,47 %1.157
  • Chirurgie0,41 %1.023
  • Gefäßchirurgie0,38 %932
  • Gastroenterologie0,17 %421
  • Unfallchirurgie0,083 %205
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,068 %168
  • Nephrologie0,050 %125
  • Pädiatrie0,047 %117
  • Strahlenheilkunde0,046 %115
  • Pneumologie0,034 %84
  • Orthopädie0,033 %81
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,027 %67
  • Herzchirurgie0,022 %54
  • Urologie0,017 %42
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,006 %16
  • Endokrinologie0,005 %13
  • Augenheilkunde0,005 %12
  • Allgemeine Psychiatrie0,004 %11
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,004 %11
  • Neonatologie0,004 %9
  • Thoraxchirurgie0,002 %6
  • Plastische Chirurgie0,002 %5
  • Rheumatologie0,002 %5
  • Dermatologie0,002 %4
  • Kinderkardiologie0,002 %4
  • Kinderchirurgie0,001 %3
  • Geburtshilfe0,000 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,000 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I63.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis11

Embolische Apoplexie einer extrakraniellen hirnversorgenden Arterie
Primärschlüssel
Gehirninfarkt durch Embolie der Arteria basilaris
Primärschlüssel
Gehirninfarkt durch Embolie der Arteria carotis
Primärschlüssel
Gehirninfarkt durch Embolie der Arteria vertebralis
Primärschlüssel
Gehirninfarkt durch Embolie einer extrakraniellen hirnversorgenden Arterie
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie der Arteria basilaris
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie der Arteria carotis
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie der Arteria vertebralis
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie des Truncus brachiocephalicus
Primärschlüssel
Hirninfarkt durch Embolie einer extrakraniellen hirnversorgenden Arterie
Primärschlüssel
Schlaganfall durch Embolie präzerebraler Arterien
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Hirninfarkt durch Embolie präzerebraler Arterien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte