I62.1 Nichttraumatische extradurale Blutung

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAZerebrale Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Nichttraumatische epidurale Blutung

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über I62.-

1. Akuter Schlaganfall

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

124 Fälle · 51 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 60 % Neurochirurgie’23

Rang 3820 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 74 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1100,81 %8,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1100,81 %6,0
18 bis unter 20 Jahre2201,6 %13,5
20 bis unter 25 Jahre4133,2 %8,8
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre2201,6 %12,0
35 bis unter 40 Jahre1100,81 %3,0
40 bis unter 45 Jahre4223,2 %31,0
45 bis unter 50 Jahre3122,4 %5,0
50 bis unter 55 Jahre4223,2 %5,5
55 bis unter 60 Jahre8356,5 %19,8
60 bis unter 65 Jahre9637,3 %12,1
65 bis unter 70 Jahre12579,7 %11,2
70 bis unter 75 Jahre157812 %10,4
75 bis unter 80 Jahre138510 %6,6
80 bis unter 85 Jahre25121320 %14,4
85 bis unter 90 Jahre146811 %15,1
90 bis unter 95 Jahre5324,0 %7,6
ab 95 Jahren1010,81 %6,0

Behandelnde Fachabteilung

8.844 Fälle

Vor allem Neurochirurgie und Neurologie (60 % und 17 %)

  • Neurochirurgie60 %5.303
  • Neurologie17 %1.534
  • Innere Medizin8,2 %729
  • Geriatrie4,8 %421
  • Intensivmedizin2,5 %219
  • Übrige 22 Abteilungen7,2 %638
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie1,9 %171
  • Chirurgie1,6 %139
  • Sonstige Fachabteilung0,89 %79
  • Kardiologie0,69 %61
  • Pädiatrie0,68 %60
  • Orthopädie0,64 %57
  • Gastroenterologie0,26 %23
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,18 %16
  • Kinderchirurgie0,090 %8
  • Strahlenheilkunde0,057 %5
  • Kinderkardiologie0,045 %4
  • Nephrologie0,034 %3
  • Herzchirurgie0,023 %2
  • Pneumologie0,023 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,011 %1
  • Augenheilkunde0,011 %1
  • Dermatologie0,011 %1
  • Gefäßchirurgie0,011 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,011 %1
  • Neonatologie0,011 %1
  • Plastische Chirurgie0,011 %1
  • Urologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Nichttraumatische epidurale Blutung
Primärschlüssel
Nichttraumatische epidurale Hämorrhagie
Primärschlüssel
Nichttraumatische extradurale Blutung
Primärschlüssel
Nichttraumatische extradurale Hämorrhagie
Primärschlüssel
Nichttraumatisches epidurales Hämatom
Primärschlüssel
Nichttraumatisches extradurales Hämatom
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Nichttraumatische extradurale Blutung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte