I61.2 Intrazerebrale Blutung in die Großhirnhemisphäre, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAZerebrale Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über I61.-

1. Akuter Schlaganfall

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.525 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 60 % Neurologie’22

Rang 1308 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,009 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 74, der Frauen ab etwa 80 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,066 %14,0
1 bis unter 5 Jahre1010,066 %2,0
5 bis unter 10 Jahre1100,066 %1,0
10 bis unter 15 Jahre2110,13 %11,5
15 bis unter 18 Jahre2110,13 %1,5
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre6420,39 %14,5
25 bis unter 30 Jahre6600,39 %11,5
30 bis unter 35 Jahre171251,1 %14,4
35 bis unter 40 Jahre171431,1 %32,1
40 bis unter 45 Jahre261881,7 %17,2
45 bis unter 50 Jahre3825132,5 %13,7
50 bis unter 55 Jahre5840183,8 %18,8
55 bis unter 60 Jahre7948315,2 %16,7
60 bis unter 65 Jahre11060507,2 %18,3
65 bis unter 70 Jahre13779589,0 %21,5
70 bis unter 75 Jahre184949012 %17,4
75 bis unter 80 Jahre2021069613 %16,2
80 bis unter 85 Jahre32614717921 %13,8
85 bis unter 90 Jahre2228114115 %11,9
90 bis unter 95 Jahre8220625,4 %8,8
ab 95 Jahren8260,52 %6,4

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 8,8 Tagen (90 bis unter 95 Jahre) und ⌀ 21,5 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

30.718 Fälle

Vor allem Neurologie und Neurochirurgie (60 % und 15 %)

  • Neurologie60 %18.388
  • Neurochirurgie15 %4.554
  • Innere Medizin9,7 %2.976
  • Intensivmedizin6,0 %1.837
  • Geriatrie3,8 %1.157
  • Übrige 26 Abteilungen5,9 %1.806
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung2,3 %706
  • Kardiologie1,0 %311
  • Chirurgie0,63 %192
  • Unfallchirurgie0,62 %191
  • Pädiatrie0,35 %106
  • Gastroenterologie0,27 %84
  • Orthopädie0,19 %58
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,14 %43
  • Nephrologie0,075 %23
  • Strahlenheilkunde0,052 %16
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,039 %12
  • Herzchirurgie0,039 %12
  • Pneumologie0,033 %10
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,029 %9
  • Kinderchirurgie0,026 %8
  • Urologie0,016 %5
  • Allgemeine Psychiatrie0,010 %3
  • Gefäßchirurgie0,010 %3
  • Kinderkardiologie0,010 %3
  • Dermatologie0,007 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,007 %2
  • Neonatologie0,007 %2
  • Thoraxchirurgie0,007 %2
  • Endokrinologie0,003 %1
  • Plastische Chirurgie0,003 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I61.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Intrazerebrale Blutung in die Großhirnhemisphäre
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Intrazerebrale Blutung in die Großhirnhemisphäre, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte