DRGSystemDeutschland

I60.0Subarachnoidalblutung, vom Karotissiphon oder der Karotisbifurkation ausgehend

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Zerebrale Blutung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2503 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 61 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000–5,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre3120,70 %–
25 bis unter 30 Jahre6241,4 %17,0
30 bis unter 35 Jahre8351,9 %23,8
35 bis unter 40 Jahre196134,4 %31,3
40 bis unter 45 Jahre3810288,9 %25,3
45 bis unter 50 Jahre3712258,6 %20,3
50 bis unter 55 Jahre44113310 %32,6
55 bis unter 60 Jahre54134113 %23,9
60 bis unter 65 Jahre5074312 %32,9
65 bis unter 70 Jahre4383510 %29,7
70 bis unter 75 Jahre4111309,6 %30,1
75 bis unter 80 Jahre315267,2 %29,8
80 bis unter 85 Jahre277206,3 %14,9
85 bis unter 90 Jahre193164,4 %9,4
90 bis unter 95 Jahre8171,9 %11,3
ab 95 Jahren1010,23 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 23,9 Tagen (55 bis unter 60 Jahre) und ⌀ 32,9 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

9.350 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Neurologie, hat 37 %

  • Neurologie37 %3.491
  • Neurochirurgie35 %3.274
  • Intensivmedizin9,5 %891
  • Innere Medizin7,6 %709
  • Sonstige Fachabteilung3,3 %304
  • Übrige 21 Abteilungen7,3 %681
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie1,6 %153
  • Chirurgie1,6 %148
  • Unfallchirurgie1,5 %142
  • Kardiologie1,2 %112
  • Orthopädie0,48 %45
  • Gastroenterologie0,16 %15
  • Pädiatrie0,16 %15
  • Strahlenheilkunde0,11 %10
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,086 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,075 %7
  • Nephrologie0,064 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,043 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,032 %3
  • Pneumologie0,032 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,021 %2
  • Kinderkardiologie0,021 %2
  • Thoraxchirurgie0,021 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,011 %1
  • Gefäßchirurgie0,011 %1
  • Kinderchirurgie0,011 %1
  • Neonatologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I60.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Erworbene Subarachnoidalblutung durch rupturiertes Karotisaneurysma
PrimärschlüsselPrimär†:I60.090065
Ins Gehirn rupturiertes Karotisaneurysma
PrimärschlüsselPrimär†:I60.0
Subarachnoidale Blutung, ausgehend von Karotissiphon und Bifurkation
PrimärschlüsselPrimär†:I60.0
Subarachnoidale Hämorrhagie, ausgehend von Karotissiphon und Bifurkation
PrimärschlüsselPrimär†:I60.0

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

90065
Aneurysmatische Subarachnoidalblutung, erworbeneI60.1+8

Änderungen

2010Bestand
Subarachnoidalblutung, vom Karotissiphon oder der Karotisbifurkation ausgehend

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte