I48.9 Vorhofflimmern und Vorhofflattern, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSANäher bezeichnete Arrhythmien (55 bis 79 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt für Aufnahmen ab 01.10.2020 · auch für Rechnungen, die am 19.08.2020 in MD-Prüfung warengilt über I48.-

Ein Patient wird vom Notarzt wegen neu aufgetretener Tachyarrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern eingewiesen. Es erfolgt eine frequenzregulierende Therapie und der Patient wird antikoaguliert. Kann neben der Hauptdiagnose I48.10 Vorhofflattern und Vorhofflimmern, Vorhofflimmern, paroxysmal I47.

seit Jahrgang 2022gilt über I48.-

Entscheidung des Schlichtungsausschusses zu der KDE 338, veröffentlicht am 19.08.2020

gilt über I48.-FoKA: Konsens

Ein Patient wird zur Leistenhernienoperation aufgenommen. Es besteht eine medikamentöse Antikoagulation mit Phenprocoumon wegen chronischen Vorhofflimmerns. Was ist Nebendiagnose?

▸ Für einen Fall prüfen: welche Regeln gelten am Aufnahmedatum?
Kodetext I48.9 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

12.316 Fälle · 50 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 53 % Innere Medizin’24

Rang 280 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,069 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 71, der Frauen ab etwa 79 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2110,016 %3,5
1 bis unter 5 Jahre9900,073 %4,0
5 bis unter 10 Jahre5320,041 %1,0
10 bis unter 15 Jahre9540,073 %6,3
15 bis unter 18 Jahre141130,11 %2,2
18 bis unter 20 Jahre2110,016 %1,4
20 bis unter 25 Jahre201820,16 %2,0
25 bis unter 30 Jahre262330,21 %1,5
30 bis unter 35 Jahre5442120,44 %2,0
35 bis unter 40 Jahre978980,79 %2,2
40 bis unter 45 Jahre139109301,1 %2,6
45 bis unter 50 Jahre219168511,8 %2,5
50 bis unter 55 Jahre3682591093,0 %2,9
55 bis unter 60 Jahre7715452266,3 %3,0
60 bis unter 65 Jahre1.1957924039,7 %3,3
65 bis unter 70 Jahre1.30976654311 %3,6
70 bis unter 75 Jahre1.78192885314 %3,9
75 bis unter 80 Jahre1.75278297014 %4,4
80 bis unter 85 Jahre2.2308851.34518 %4,9
85 bis unter 90 Jahre1.6605671.09313 %6,0
90 bis unter 95 Jahre5311503814,3 %6,5
ab 95 Jahren123231001,00 %6,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,5 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 6,5 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

350.034 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (53 % und 45 %)

  • Innere Medizin53 %185.918
  • Kardiologie45 %156.493
  • Geriatrie0,60 %2.089
  • Intensivmedizin0,25 %885
  • Pneumologie0,20 %705
  • Übrige 27 Abteilungen1,1 %3.944
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,19 %662
  • Nephrologie0,14 %494
  • Gastroenterologie0,14 %477
  • Herzchirurgie0,13 %447
  • Neurologie0,099 %348
  • Chirurgie0,097 %340
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,088 %307
  • Endokrinologie0,074 %258
  • Kinderkardiologie0,042 %146
  • Gefäßchirurgie0,034 %120
  • Unfallchirurgie0,025 %88
  • Urologie0,012 %43
  • Pädiatrie0,012 %42
  • Orthopädie0,010 %34
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,009 %33
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,009 %32
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %16
  • Rheumatologie0,003 %11
  • Thoraxchirurgie0,003 %10
  • Dermatologie0,003 %9
  • Neurochirurgie0,002 %8
  • Plastische Chirurgie0,002 %8
  • Neonatologie0,001 %5
  • Strahlenheilkunde0,001 %3
  • Augenheilkunde0,000 %1
  • Nuklearmedizin0,000 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,000 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I48.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis20

Absolute Arrhythmie
Primärschlüssel
Absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern
Primärschlüssel
Absolute Bradyarrhythmie
Primärschlüssel
Absolute Tachyarrhythmie
Primärschlüssel
Arrhythmia absoluta
Primärschlüssel
Arrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern
Primärschlüssel
Bradyarrhythmia absoluta
Primärschlüssel
Chronisches Vorhofflattern
Primärschlüssel
Familiäres Vorhofflimmern
334Primärschlüssel
Flimmerarrhythmie
Primärschlüssel
Flimmerarrhythmie des Vorhofs
Primärschlüssel
Intermittierende absolute Arrhythmie
Primärschlüssel
Intermittierende Arrhythmia absoluta
Primärschlüssel
Paroxysmale Tachyarrhythmia absoluta bei Vorhofflattern
Primärschlüssel
Paroxysmales Vorhofflattern
Primärschlüssel
TAA [Tachyarrhythmia absoluta]
Primärschlüssel
▸ noch 4 Einträge
Tachyarrhythmia absoluta
Primärschlüssel
Tachyarrhythmie bei Vorhofflimmern
Primärschlüssel
Vorhofflattern
Primärschlüssel
Vorhofflimmern
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

334
Vorhofflimmern, familiäres

Änderungen1

2013Neu
Vorhofflimmern und Vorhofflattern, nicht näher bezeichnet
übergeleitet aus I48.00I48.09I48.19

Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte