I46.1 Plötzlicher Herztod, so beschrieben

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Plötzlicher Tod: bei: Erregungsleitungsstörung I44-I45

Plötzlicher Tod: bei: Myokardinfarkt I21-I22

Plötzlicher Tod: o.n.A. R96.-

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über I46.-

Herzstillstand oder Herz- und Atemstillstand (I46.– Herzstillstand) sind nur zu kodieren, wenn Wiederbelebungsmaßnahmen in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Aufnahme (z.B.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

373 Fälle · 69 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 44 % Innere Medizin’24

Rang 2650 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 68, der Frauen ab etwa 74 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3210,80 %1,0
1 bis unter 5 Jahre6241,6 %–
5 bis unter 10 Jahre000–1,0
10 bis unter 15 Jahre000–1,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2200,54 %3,0
25 bis unter 30 Jahre2200,54 %1,5
30 bis unter 35 Jahre3300,80 %1,0
35 bis unter 40 Jahre5411,3 %1,0
40 bis unter 45 Jahre111012,9 %1,0
45 bis unter 50 Jahre5321,3 %1,0
50 bis unter 55 Jahre252056,7 %1,2
55 bis unter 60 Jahre332498,8 %1,0
60 bis unter 65 Jahre4136511 %1,0
65 bis unter 70 Jahre53341914 %1,2
70 bis unter 75 Jahre44301412 %1,9
75 bis unter 80 Jahre39241510 %2,0
80 bis unter 85 Jahre52361614 %1,0
85 bis unter 90 Jahre2815137,5 %1,5
90 bis unter 95 Jahre171164,6 %1,5
ab 95 Jahren4041,1 %1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

5.423 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (44 % und 28 %)

  • Innere Medizin44 %2.362
  • Kardiologie28 %1.519
  • Intensivmedizin19 %1.024
  • Pädiatrie1,5 %80
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %73
  • Übrige 23 Abteilungen6,7 %365
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie1,0 %55
  • Neurologie0,90 %49
  • Unfallchirurgie0,85 %46
  • Pneumologie0,81 %44
  • Chirurgie0,55 %30
  • Geriatrie0,52 %28
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,46 %25
  • Nephrologie0,44 %24
  • Herzchirurgie0,26 %14
  • Kinderkardiologie0,17 %9
  • Neurochirurgie0,13 %7
  • Orthopädie0,13 %7
  • Neonatologie0,11 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,074 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,055 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,055 %3
  • Urologie0,055 %3
  • Gefäßchirurgie0,037 %2
  • Strahlenheilkunde0,037 %2
  • Augenheilkunde0,018 %1
  • Rheumatologie0,018 %1
  • Thoraxchirurgie0,018 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,018 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I46.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Herzsekundentod
Primärschlüssel
Plötzlicher Herztod
Primärschlüssel
Sekundenherztod
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Plötzlicher Herztod, so beschrieben

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte