I45.9 Kardiale Erregungsleitungsstörung, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASonstige Herzerkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Adams-Stokes-Anfall [Morgagni-Adams-Stokes-Syndrom]

Herzblock o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

214 Fälle · 59 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 47 % Innere Medizin’23

Rang 3250 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4401,9 %9,5
1 bis unter 5 Jahre2020,93 %3,0
5 bis unter 10 Jahre3211,4 %3,0
10 bis unter 15 Jahre5322,3 %2,2
15 bis unter 18 Jahre7433,3 %1,3
18 bis unter 20 Jahre4221,9 %2,0
20 bis unter 25 Jahre2200,93 %1,0
25 bis unter 30 Jahre6422,8 %1,0
30 bis unter 35 Jahre5322,3 %1,0
35 bis unter 40 Jahre5232,3 %1,2
40 bis unter 45 Jahre6512,8 %1,7
45 bis unter 50 Jahre6422,8 %2,8
50 bis unter 55 Jahre9634,2 %1,8
55 bis unter 60 Jahre13766,1 %2,7
60 bis unter 65 Jahre8533,7 %4,3
65 bis unter 70 Jahre12845,6 %3,8
70 bis unter 75 Jahre199108,9 %4,2
75 bis unter 80 Jahre2617912 %5,4
80 bis unter 85 Jahre34221216 %5,1
85 bis unter 90 Jahre28131513 %6,1
90 bis unter 95 Jahre10554,7 %4,4
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

5.330 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (47 % und 41 %)

  • Innere Medizin47 %2.492
  • Kardiologie41 %2.169
  • Pädiatrie4,8 %256
  • Kinderkardiologie3,7 %197
  • Intensivmedizin1,5 %80
  • Übrige 17 Abteilungen2,6 %136
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie0,54 %29
  • Herzchirurgie0,43 %23
  • Neurologie0,41 %22
  • Nephrologie0,19 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,19 %10
  • Chirurgie0,17 %9
  • Gastroenterologie0,11 %6
  • Pneumologie0,11 %6
  • Unfallchirurgie0,11 %6
  • Neonatologie0,075 %4
  • Gefäßchirurgie0,038 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,038 %2
  • Orthopädie0,038 %2
  • Urologie0,038 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,019 %1
  • Geburtshilfe0,019 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,019 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis19

Adams-Stokes-Anfall
Primärschlüssel
Adams-Stokes-Krankheit
Primärschlüssel
Adams-Stokes-Symptomenkomplex
Primärschlüssel
Adams-Stokes-Syndrom
Primärschlüssel
Erregungsausbreitungsstörung des Herzens
Primärschlüssel
Erregungsbildungsstörung
Primärschlüssel
Erregungsleitungsstörung des Herzens
Primärschlüssel
Erregungsverspätung des Herzens
Primärschlüssel
Herzblock
Primärschlüssel
Kardiale Erregungsleitungsstörung
Primärschlüssel
Leitungsdefekt
Primärschlüssel
Morgagni-Adams-Stokes-Anfall
Primärschlüssel
Morgagni-Adams-Stokes-Syndrom
Primärschlüssel
Myokardialer Block
Primärschlüssel
Reizleitungsstörung
Primärschlüssel
Reizleitungsunterbrechung
Primärschlüssel
▸ noch 3 Einträge
Subnormale Erregungsleitung des Herzens
Primärschlüssel
Überleitungsdefekt
Primärschlüssel
Vorhofüberleitungsstörung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Kardiale Erregungsleitungsstörung, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte