I45.9 Kardiale Erregungsleitungsstörung, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige Herzerkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Adams-Stokes-Anfall [Morgagni-Adams-Stokes-Syndrom]

Herzblock o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

291 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 45 % Innere Medizin’22

Rang 2892 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 73, der Frauen ab etwa 81 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,34 %4,0
1 bis unter 5 Jahre1010,34 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2110,69 %4,0
15 bis unter 18 Jahre5321,7 %1,2
18 bis unter 20 Jahre1010,34 %1,0
20 bis unter 25 Jahre3301,0 %2,3
25 bis unter 30 Jahre4131,4 %3,5
30 bis unter 35 Jahre7702,4 %1,7
35 bis unter 40 Jahre2110,69 %2,0
40 bis unter 45 Jahre4311,4 %3,3
45 bis unter 50 Jahre4311,4 %1,5
50 bis unter 55 Jahre11743,8 %3,1
55 bis unter 60 Jahre181356,2 %4,9
60 bis unter 65 Jahre191096,5 %4,9
65 bis unter 70 Jahre171255,8 %5,8
70 bis unter 75 Jahre3526912 %4,3
75 bis unter 80 Jahre29131610,0 %4,2
80 bis unter 85 Jahre57352220 %6,2
85 bis unter 90 Jahre47202716 %6,7
90 bis unter 95 Jahre195146,5 %6,2
ab 95 Jahren5141,7 %7,8

Behandelnde Fachabteilung

5.364 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (45 % und 42 %)

  • Innere Medizin45 %2.431
  • Kardiologie42 %2.231
  • Pädiatrie4,6 %246
  • Kinderkardiologie3,6 %195
  • Intensivmedizin1,5 %82
  • Übrige 16 Abteilungen3,3 %179
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,60 %32
  • Geriatrie0,54 %29
  • Chirurgie0,52 %28
  • Sonstige Fachabteilung0,52 %28
  • Herzchirurgie0,37 %20
  • Neonatologie0,21 %11
  • Gastroenterologie0,17 %9
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,075 %4
  • Pneumologie0,075 %4
  • Nephrologie0,056 %3
  • Orthopädie0,056 %3
  • Unfallchirurgie0,056 %3
  • Urologie0,037 %2
  • Endokrinologie0,019 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,019 %1
  • Gefäßchirurgie0,019 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis19

Adams-Stokes-Anfall
Primärschlüssel
Adams-Stokes-Krankheit
Primärschlüssel
Adams-Stokes-Symptomenkomplex
Primärschlüssel
Adams-Stokes-Syndrom
Primärschlüssel
Erregungsausbreitungsstörung des Herzens
Primärschlüssel
Erregungsbildungsstörung
Primärschlüssel
Erregungsleitungsstörung des Herzens
Primärschlüssel
Erregungsverspätung des Herzens
Primärschlüssel
Herzblock
Primärschlüssel
Kardiale Erregungsleitungsstörung
Primärschlüssel
Leitungsdefekt
Primärschlüssel
Morgagni-Adams-Stokes-Anfall
Primärschlüssel
Morgagni-Adams-Stokes-Syndrom
Primärschlüssel
Myokardialer Block
Primärschlüssel
Reizleitungsstörung
Primärschlüssel
Reizleitungsunterbrechung
Primärschlüssel
▸ noch 3 Einträge
Subnormale Erregungsleitung des Herzens
Primärschlüssel
Überleitungsdefekt
Primärschlüssel
Vorhofüberleitungsstörung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Kardiale Erregungsleitungsstörung, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte