DRGSystemDeutschland

I44.7Linksschenkelblock, nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Chronische
Chronische bzw. langandauernde Erkrankung — wird bei der PCCL-Berechnung als Dauerdiagnose berücksichtigt.
Morbi-RSA’25
Sonstige Herzerkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

Rang 1780 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 71 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1100,11 %–
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre3030,33 %1,0
25 bis unter 30 Jahre5230,56 %2,7
30 bis unter 35 Jahre7520,78 %1,7
35 bis unter 40 Jahre10551,1 %1,9
40 bis unter 45 Jahre2515102,8 %1,8
45 bis unter 50 Jahre3219133,6 %2,4
50 bis unter 55 Jahre4225174,7 %2,2
55 bis unter 60 Jahre8744439,7 %3,7
60 bis unter 65 Jahre102475511 %3,0
65 bis unter 70 Jahre119576213 %2,9
70 bis unter 75 Jahre103544911 %3,2
75 bis unter 80 Jahre118694913 %3,7
80 bis unter 85 Jahre139726715 %4,9
85 bis unter 90 Jahre8329549,2 %5,1
90 bis unter 95 Jahre198112,1 %5,2
ab 95 Jahren3030,33 %15,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,2 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 5,1 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

33.193 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (53 % und 41 %)

  • Innere Medizin53 %17.535
  • Kardiologie41 %13.593
  • Intensivmedizin1,9 %628
  • Geriatrie1,4 %463
  • Herzchirurgie0,90 %299
  • Übrige 23 Abteilungen2,0 %675
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,34 %112
  • Chirurgie0,29 %97
  • Kinderkardiologie0,22 %72
  • Pädiatrie0,21 %69
  • Pneumologie0,20 %67
  • Gastroenterologie0,15 %51
  • Nephrologie0,15 %51
  • Sonstige Fachabteilung0,13 %43
  • Unfallchirurgie0,10 %34
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,051 %17
  • Orthopädie0,042 %14
  • Endokrinologie0,030 %10
  • Urologie0,030 %10
  • Gefäßchirurgie0,021 %7
  • Neurochirurgie0,021 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,009 %3
  • Augenheilkunde0,006 %2
  • Dermatologie0,006 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,006 %2
  • Thoraxchirurgie0,006 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,003 %1
  • Rheumatologie0,003 %1
  • Strahlenheilkunde0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Intermittierender Linksschenkelblock
PrimärschlüsselPrimär†:I44.7
Kompletter Linksschenkelblock
PrimärschlüsselPrimär†:I44.7
Linksschenkelblock
PrimärschlüsselPrimär†:I44.7
LSB [Left septal block]
PrimärschlüsselPrimär†:I44.7

Änderungen

2010Bestand
Linksschenkelblock, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte