I24.8 Sonstige Formen der akuten ischämischen Herzkrankheit

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAkuter Myokardinfarkt / instabile Angina pectoris und andere akute ischämische Herzkrankheiten / Pulmonale Herzkrankheit (> 74 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Inklusive:

Koronarinsuffizienz

Diagnosehäufigkeit

254 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 53 % Innere Medizin’23

Rang 3055 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 68, der Frauen ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1100,39 %2,0
20 bis unter 25 Jahre1010,39 %1,0
25 bis unter 30 Jahre3301,2 %1,0
30 bis unter 35 Jahre1100,39 %1,0
35 bis unter 40 Jahre5502,0 %2,4
40 bis unter 45 Jahre5232,0 %2,2
45 bis unter 50 Jahre12754,7 %2,8
50 bis unter 55 Jahre14955,5 %2,9
55 bis unter 60 Jahre211478,3 %3,5
60 bis unter 65 Jahre26141210 %4,1
65 bis unter 70 Jahre35231214 %3,5
70 bis unter 75 Jahre241779,4 %4,4
75 bis unter 80 Jahre29111811 %4,0
80 bis unter 85 Jahre48212719 %4,4
85 bis unter 90 Jahre231499,1 %7,0
90 bis unter 95 Jahre6152,4 %5,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.134 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (53 % und 38 %)

  • Innere Medizin53 %598
  • Kardiologie38 %436
  • Intensivmedizin1,7 %19
  • Herzchirurgie1,5 %17
  • Geriatrie1,1 %13
  • Übrige 14 Abteilungen4,5 %51
▸ Übrige einzeln
  • Pneumologie0,97 %11
  • Sonstige Fachabteilung0,71 %8
  • Neurologie0,62 %7
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,44 %5
  • Thoraxchirurgie0,35 %4
  • Nephrologie0,26 %3
  • Chirurgie0,18 %2
  • Gastroenterologie0,18 %2
  • Kinderkardiologie0,18 %2
  • Orthopädie0,18 %2
  • Rheumatologie0,18 %2
  • Endokrinologie0,088 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,088 %1
  • Pädiatrie0,088 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I24.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Akute Koronarinsuffizienz
Primärschlüssel
Koronararterieninsuffizienz
Primärschlüssel
Koronare Herzinsuffizienz
Primärschlüssel
Koronare Mangeldurchblutung
Primärschlüssel
Koronares Versagen
Primärschlüssel
Koronarinsuffizienz
Primärschlüssel
Mikroherzinfarkt
Primärschlüssel
Myokardiale Hypoxie
Primärschlüssel
Subendokardiale Ischämie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Formen der akuten ischämischen Herzkrankheit

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte