I23.- Bestimmte akute Komplikationen nach akutem Myokardinfarkt

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer (I21-I22), um die Art des Myokardinfarktes anzugeben.

Exklusive:

Aufgeführte Zustände, nicht als akute Komplikationen nach akutem Myokardinfarkt bezeichnet I31.- I51.-

Subkodes8

I23.0 Hämoperikard als akute Komplikation nach akutem Myokardinfarkt15 – 124CCL:1234Morbi-RSA
I23.1 Vorhofseptumdefekt als akute Komplikation nach akutem Myokardinfarkt15 – 124CCL:123Morbi-RSA
I23.2 Ventrikelseptumdefekt als akute Komplikation nach akutem Myokardinfarkt15 – 124CCL:123Morbi-RSA
I23.3 Ruptur der Herzwand ohne Hämoperikard als akute Komplikation nach akutem Myokardinfarkt15 – 124CCL:123Morbi-RSA
I23.4 Ruptur der Chordae tendineae als akute Komplikation nach akutem Myokardinfarkt15 – 124CCL:123Morbi-RSA
I23.5 Papillarmuskelruptur als akute Komplikation nach akutem Myokardinfarkt15 – 124CCL:123Morbi-RSA
I23.6 Thrombose des Vorhofes, des Herzohres oder der Kammer als akute Komplikation nach akutem Myokardinfarkt15 – 124CCL:123Morbi-RSA
I23.8 Sonstige akute Komplikationen nach akutem Myokardinfarkt15 – 124CCL:123Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

163 Fälle · 64 % Männer · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 37 % Herzchirurgie’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter I23.-.

Rang 1174 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 65, der Frauen ab etwa 71 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre1100,61 %2,5
40 bis unter 45 Jahre5413,1 %40,0
45 bis unter 50 Jahre7614,3 %17,0
50 bis unter 55 Jahre141048,6 %5,6
55 bis unter 60 Jahre1914512 %26,1
60 bis unter 65 Jahre2417715 %10,6
65 bis unter 70 Jahre38281023 %16,6
70 bis unter 75 Jahre1771010 %13,3
75 bis unter 80 Jahre2081212 %12,2
80 bis unter 85 Jahre9635,5 %8,4
85 bis unter 90 Jahre7344,3 %11,0
90 bis unter 95 Jahre2111,2 %4,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

169 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Herzchirurgie, hat 37 %

  • Herzchirurgie37 %63
  • Kardiologie24 %40
  • Innere Medizin20 %34
  • Intensivmedizin14 %24
  • Sonstige Fachabteilung1,2 %2
  • Übrige 5 Abteilungen3,6 %6
▸ Übrige einzeln
  • Thoraxchirurgie1,2 %2
  • Geriatrie0,59 %1
  • Kinderkardiologie0,59 %1
  • Nephrologie0,59 %1
  • Neurologie0,59 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Bestimmte akute Komplikationen nach akutem Myokardinfarkt

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte