I21.0 Akuter transmuraler Myokardinfarkt der Vorderwand

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAkuter Myokardinfarkt / instabile Angina pectoris und andere akute ischämische Herzkrankheiten / Pulmonale Herzkrankheit (> 74 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 weitere Quelle · zuletzt 13.11.2012 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Transmuraler Infarkt (akut): anterior o.n.A.

Transmuraler Infarkt (akut): anteroapikal

Transmuraler Infarkt (akut): anterolateral

Transmuraler Infarkt (akut): anteroseptal

Transmuraler Infarkt (akut): Vorderwand o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über I21.-

Angina pectoris (I20.–)

BSGBSG, Urteil vom 13.11.2012: Geltendmachung einer weiteren Vergütung des Krankenhausträgers gegenüber der Krankenkasse nach Ablauf des Haushaltsjahres der Behandlung – V …13.11.2012

Fordert ein Krankenhaus nach Ablauf von mehr als einem vollen Geschäftsjahr wegen Unvollständigkeit seiner plausiblen Schlussrechnung von der Krankenkasse für die Behandlung eines Versicherten eine weitere Vergütung, verstößt dies regelmäßig gegen Treu und Glauben.

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Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

29.471 Fälle · 72 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 48 % Innere Medizin’24

Rang 107 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,16 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 64, der Frauen ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1100,003 %5,0
20 bis unter 25 Jahre10730,034 %7,6
25 bis unter 30 Jahre393270,13 %8,1
30 bis unter 35 Jahre182137450,62 %5,7
35 bis unter 40 Jahre417333841,4 %6,1
40 bis unter 45 Jahre9537741793,2 %6,7
45 bis unter 50 Jahre1.5651.2922735,3 %6,7
50 bis unter 55 Jahre2.4132.0413728,2 %7,0
55 bis unter 60 Jahre3.9183.23967913 %6,8
60 bis unter 65 Jahre4.4063.52288415 %7,3
65 bis unter 70 Jahre3.8862.91197513 %7,5
70 bis unter 75 Jahre3.3452.3171.02811 %8,0
75 bis unter 80 Jahre2.6021.6599438,8 %8,0
80 bis unter 85 Jahre2.8271.6031.2249,6 %8,1
85 bis unter 90 Jahre2.1581.0241.1347,3 %8,1
90 bis unter 95 Jahre6142323822,1 %7,6
ab 95 Jahren13541940,46 %6,6

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,1 Tagen (35 bis unter 40 Jahre) und ⌀ 8,1 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

188.133 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (48 % und 41 %)

  • Innere Medizin48 %91.180
  • Kardiologie41 %76.795
  • Herzchirurgie4,7 %8.902
  • Intensivmedizin3,0 %5.667
  • Geriatrie1,3 %2.503
  • Übrige 24 Abteilungen1,6 %3.086
▸ Übrige einzeln
  • Pneumologie0,31 %575
  • Chirurgie0,21 %392
  • Neurologie0,21 %392
  • Sonstige Fachabteilung0,16 %304
  • Gastroenterologie0,15 %287
  • Thoraxchirurgie0,15 %285
  • Nephrologie0,15 %274
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,085 %159
  • Gefäßchirurgie0,052 %97
  • Endokrinologie0,045 %84
  • Unfallchirurgie0,037 %70
  • Urologie0,021 %40
  • Orthopädie0,020 %37
  • Neurochirurgie0,014 %27
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,011 %20
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,005 %9
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,004 %8
  • Plastische Chirurgie0,003 %6
  • Dermatologie0,003 %5
  • Strahlenheilkunde0,003 %5
  • Kinderkardiologie0,002 %4
  • Rheumatologie0,002 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,001 %2
  • Augenheilkunde0,001 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu I21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Akuter transmuraler anteriorer Myokardinfarkt
Primärschlüssel
Akuter transmuraler anteroapikaler Myokardinfarkt
Primärschlüssel
Akuter transmuraler anterolateraler Myokardinfarkt
Primärschlüssel
Akuter transmuraler anteroseptaler Myokardinfarkt
Primärschlüssel
Akuter transmuraler Myokardinfarkt der Vorderwand
Primärschlüssel
Vorderwandinfarkt des Herzens
Primärschlüssel
Vorderwandmyokardinfarkt
Primärschlüssel
VWI [Vorderwandinfarkt]
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Akuter transmuraler Myokardinfarkt der Vorderwand

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte