I20.9 Angina pectoris, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2016Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
15 – 124Altersbeschränkung: 15 Jahre – 124 Jahre (Kann-Kriterium). Außerhalb dieses Bereichs erzeugt der Grouper eine Warnung, akzeptiert den Kode aber.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · 1 offene Streitfrage · zuletzt 01.01.2021 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Angina pectoris o.n.A.

Angina-pectoris-Syndrom

Ischämischer Thoraxschmerz

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über I20.-

Angina pectoris (I20.–)

gilt über I20.-FoKA: Dissens

Ein Patient wird mit pectanginösen Beschwerden unter Verdacht auf koronare Herzkrankheit aufgenommen. Die kardiologische Diagnostik einschließlich Linksherzkatheteruntersuchung ergibt keinen Hinweis auf eine kardiale Ursache. Rechtfertigt diese Symptomatik alleine die Kodierung der Angina pectoris als Hauptdiagnose?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Alphabetisches Verzeichnis12

Angina pectoris
Primärschlüssel
Angina-pectoris-Syndrom
Primärschlüssel
Anginöse Herzbeschwerden
Primärschlüssel
AP - s.a. Angina pectoris
Primärschlüssel
Herzangina
Primärschlüssel
Ischämischer Thoraxschmerz
Primärschlüssel
Kardiale Angina
Primärschlüssel
Pektangina
Primärschlüssel
Pektanginöse Herzbeschwerden
Primärschlüssel
Pektanginöse Schmerzen
Primärschlüssel
Pektanginöser Beschwerdenkomplex
Primärschlüssel
Sternalgie bei Angina pectoris
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Angina pectoris, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2016 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte